08 May 2026, 22:04

Acht Sachsen-Anhalter erhalten Bundesverdienstorden für ihr Lebenswerk

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Acht Sachsen-Anhalter erhalten Bundesverdienstorden für ihr Lebenswerk

Acht Bürgerinnen und Bürger aus Sachsen-Anhalt sind in einer feierlichen Veranstaltung in Magdeburg mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet worden. Ministerpräsident Sven Schulze überreichte die Ehrungen an Persönlichkeiten, die sich durch herausragende Leistungen in den Bereichen Kultur, Bildung, Sport und ehrenamtliches Engagement verdient gemacht haben.

Die Geehrten stammen aus unterschiedlichen Berufsfeldern – darunter Historiker, Juristen, Pädagogen im Ruhestand sowie Behindertenrechtler – und wurden für ihr langjähriges Wirken in ihren jeweiligen Fachgebieten und Regionen gewürdigt.

Zu den Ausgezeichneten zählt Prof. Dr. Thomas Müller-Bahlke, ein 67-jähriger Historiker aus Halle (Saale). Seine Arbeit für die Franckeschen Stiftungen hat maßgeblich dazu beigetragen, wie die Einrichtung kulturelles Erbe bewahrt und vermittelt. Die historisch bedeutenden Stiftungen profitieren seit Jahrzehnten von seinem Fachwissen.

Ebenfalls aus Halle (Saale) stammt die 70-jährige ehemalige Regierungsdirektorin Gabriele Neugebauer, die für ihr Engagement bei der Entwicklung der Weinregion Saale-Unstrut geehrt wurde. Ihre Initiativen haben den Bekanntheitsgrad des lokalen Weinbaus gesteigert und damit sowohl die Wirtschaft als auch den Tourismus in der Region gefördert.

Im Bildungsbereich wurde Monika Pöltz, eine 77-jährige Pensionärin und ehemalige Schulleiterin aus Bergwitz (Kemberg), für ihr lebenslanges Engagement für Schule und Dorfkultur ausgezeichnet. Ähnlich erhielt Norbert Hundt, ein 70-jähriger ehemaliger Pädagoge aus Salzwedel, die Ehrung für seinen Einsatz in Heimatprojekten, die die Zukunft seiner Stadt mitgestalten.

Für Musik und Kultur steht Manfred Apitz, ein 65-jähriger Musikpädagoge aus Köthen. Sein Wirken im Landkreis Anhalt-Bitterfeld hat das kulturelle Leben in der Region bereichert, insbesondere durch Musikvermittlung und Aufführungen.

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Auch Sport und Inklusion fanden Anerkennung: Die 65-jährige Rechtsanwältin Angela Heimbach aus Mücheln/Geiseltal wurde für ihr Engagement im Breitensport geehrt, durch das sie lokale Athletinnen und Athleten fördert und Teilhabe ermöglicht. Kerstin Römer, eine 70-jährige Rentnerin aus Halberstadt, erhielt die Auszeichnung für ihren Einsatz für Menschen mit Behinderungen – sowohl in der Stadt als auch im gesamten Harzkreis.

Ebenfalls gewürdigt wurde Roland Rittig, ein 81-jähriger Rentner aus Zeitz. Seine jahrzehntelange Arbeit zur Dokumentation der Regionalgeschichte und zur Förderung von Schloss Moritzburg als kulturelles Wahrzeichen hat das Erbe der Region für kommende Generationen bewahrt.

Die Auszeichnungen spiegeln die vielfältigen Wege wider, auf denen Einzelne die Gemeinschaften in Sachsen-Anhalt stärken. Ob in Bildung, Kultur, Sport oder Denkmalschutz – das Wirken der Geehrten hat nachhaltige Spuren in ihren Regionen hinterlassen.

Der Bundesverdienstorden bleibt eine der höchsten zivilen Auszeichnungen Deutschlands. Die diesjährige Verleihung in Magdeburg unterstrich einmal mehr den bleibenden Wert lokalen Engagements.

Quelle