04 April 2026, 06:06

AfD holt 19 Prozent bei Rheinland-Pfalz-Wahl 2026 – doch das Ergebnis schwankte

Tortendiagramm auf einem weißen Hintergrund, das die prozentuale Verteilung der Stimmen bei einer Wahl zeigt, wobei die Abschnittsgrößen die Stimmenzahlen darstellen.

AfD holt 19 Prozent bei Rheinland-Pfalz-Wahl 2026 – doch das Ergebnis schwankte

AfD verzeichnet deutliche Zugewinne bei der Landtagswahl 2026 in Rheinland-Pfalz

Bei der Landtagswahl 2026 in Rheinland-Pfalz erzielte die AfD mit 19 Prozent der Stimmen einen deutlichen Zuwachs. Das entspricht einem Anstieg von fast 12 Prozentpunkten im Vergleich zur vorherigen Wahl. Im Laufe des Wahlabends verschob sich das Ergebnis der Partei jedoch leicht.

Erste Hochrechnungen am Wahlabend deuteten zunächst auf ein Ergebnis von rund 20 Prozent für die AfD in Rheinland-Pfalz hin. Mit der Auszählung weiterer Stimmen korrigierte sich der Wert jedoch nach unten – zunächst auf 19,5 Prozent, bevor er im endgültigen vorläufigen Ergebnis bei 19 Prozent lag. Die Landeswahlleitung betonte, dass solche Schwankungen normal seien und keine Unregelmäßigkeiten widerspiegelten.

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Briefwähler, die sich oft früher entscheiden und eher Parteien wie CDU, FDP und Grüne bevorzugen, spielten bei dieser Verschiebung eine Rolle. AfD-Anhänger stimmen seltener per Briefwahl ab, was auch mit einer grundsätzlichen Skepsis in der Wählerschaft der Partei gegenüber der Briefwahl und dem Wahlsystem zusammenhängt. Zudem trugen die Exit-Polls, die tatsächliche Stimmen und keine hypothetischen Präferenzen erfassen, zu dem sich wandelnden Bild bei.

Im Laufe des Abends wurden die Prognosen mit der Auszählung weiterer Stimmen präziser. Der leichte Rückgang der AfD um 0,5 Prozentpunkte gegenüber den ersten Schätzungen entspricht Mustern, die auch bei anderen Wahlen zu beobachten sind: Später ausgezählte Stimmen – insbesondere Briefwahlstimmen – können das Endergebnis beeinflussen.

Das endgültige Ergebnis von 19 Prozent bestätigt den wachsenden Einfluss der AfD in Rheinland-Pfalz, auch wenn es leicht unter den ersten Prognosen liegt. Die Wahl unterstrich die Unterschiede im Wahlverhalten, da Briefwähler eher andere Parteien unterstützten. Die Landeswahlleitung versicherte, dass solche Anpassungen zum normalen Auszählungsprozess gehörten.

Quelle