05 April 2026, 10:05

Wolfenbüttel senkt Kita-Gruppengrößen für bessere Betreuungsqualität ab 2026

Plakat mit der Aufschrift "Das Nationale Komitee zur Bekämpfung von Kinderarbeit: Warum? Zweieinhalb Millionen Kinderarbeiter unter sechzehn Jahren heute" mit einer USA-Karte und Illustrationen von Menschen, die Komiteemitglieder darstellen.

Wolfenbüttel senkt Kita-Gruppengrößen für bessere Betreuungsqualität ab 2026

Wolfenbüttel beschließt kleinere Gruppen in Kitas und Hortbetreuung

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Die Stadt Wolfenbüttel hat einen Plan zur Verringerung der Gruppengrößen in Kindertageseinrichtungen und der Schulkindbetreuung verabschiedet. Die Änderungen treten zum Kindergartenjahr 2026/2027 in Kraft. Nach Angaben der Verantwortlichen soll die Maßnahme es dem Personal ermöglichen, besser auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes einzugehen.

Der Stadtrat stimmte für die Senkung der Höchstgrenzen, wobei zwei Mitglieder der AfD der Stimme enthielten. In Krippegruppen dürfen künftig nicht mehr als 14 Kinder betreut werden, in Kindergartengruppen maximal 24. In der Hortbetreuung wird die Obergrenze bei 19 Kindern liegen.

Die Entscheidung folgt Forderungen von Kita-Leitungen und Elternvertretern nach kleineren Gruppen. Zudem reagiert die Stadt damit auf sinkende Geburtenraten, wodurch in den kommenden Jahren weniger Kinder Betreuungsplätze benötigen werden. Der Beschluss ist Teil des Demografieprogramms 2030, das im Dezember 2021 verabschiedet wurde.

Wolfenbüttel ist die erste Kommune in Niedersachsen, die eine solche Reduzierung offiziell beschließt. Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass kleinere Gruppen dem Personal mehr Spielraum für eine individuellere Betreuung jedes Kindes geben.

Die neuen Vorgaben gelten ab dem Schuljahr 2026/2027. Kitas und Hortangebote werden ihre Personalplanung und Räumlichkeiten anpassen, um die Anforderungen zu erfüllen. Die Stadt erwartet, dass die Änderungen die Förderung der Kinder verbessern und gleichzeitig dem geringeren Bedarf Rechnung tragen.

Quelle