Aldi Süd verkauft Luxushotel Öschberghof – und konzentriert sich auf sein Kerngeschäft
Moritz HoffmannAldi Süd verkauft Luxushotel Öschberghof – und konzentriert sich auf sein Kerngeschäft
Aldi Süd verkauft Luxushotel Öschberghof an die Gustav-Zech-Stiftung
Der Verkauf ist Teil eines umfassenden Umstrukturierungsplans, mit dem der Discounter seine Geschäftsabläufe straffen und Kosten senken will. Das hochpreisige Hotel gehört dem Unternehmen seit den mittleren 1970er-Jahren.
Der Verkauf des Öschberghofs folgt auf die Entscheidung von Aldi Süd, sich stärker auf sein Kerngeschäft im Lebensmitteleinzelhandel zu konzentrieren. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen seinen gemeinsamen Online-Shop mit Aldi Nord geschlossen – ein Zeichen für den Kurs hin zu mehr Kosteneffizienz. Nun wird das Hotel, einst ein Nebengeschäft, an die Zech-Gruppe übertragen, die es über ihre Stiftung übernehmen wird.
Der Öschberghof bleibt ein profitables Unternehmen und verzeichnete für 2024 einen Umsatz von 30,7 Millionen Euro. Trotz des Verkaufs soll der Hotelbetrieb wie gewohnt weiterlaufen. Die Transaktion bedarf jedoch noch der Genehmigung durch die Kartellbehörden, bevor sie abgeschlossen werden kann.
Zudem verlagert Aldi Süd weitere Funktionen an seinen Hauptsitz in Salzburg. Mit der Umstrukturierung sollen die Unternehmensführung vereinfacht und die Gemeinkosten gesenkt werden.
Die Übertragung des Öschberghofs markiert einen weiteren Schritt in Aldi Süds Bestrebungen, das Geschäftsmodell zu optimieren. Wird der Verkauf genehmigt, geht die Kontrolle an die Zech-Gruppe über, während der tägliche Hotelbetrieb unverändert bleibt. Die Fokussierung des Handelskonzerns auf seine Kernaktivitäten und die Kostendisiplin scheint damit weiter voranzuschreiten.






