NRW-Inklusionsscheck bricht 2022 alle Förderrekorde mit 812.000 Euro
Nordrhein-Westfalens „Inklusionsscheck“-Programm verzeichnete 2022 Rekordförderung
Das Inklusionsscheck-NRW-Programm erreichte 2022 den höchsten Stand seit seinem Bestehen. Seit dem Start im Jahr 2019 ist die Förderung stetig gewachsen und hat mehr Projekte als je zuvor unterstützt. Allein im vergangenen Jahr erhielten über 400 Initiativen finanzielle Mittel in einer Gesamthöhe von 812.000 Euro.
Der Inklusionsscheck NRW gewährt Zuschüsse von bis zu 2.000 Euro für Vorhaben, die Inklusion fördern. Gefördert werden unter anderem Feste, Ausstellungen, Workshops oder Publikationen. 2022 sicherten sich zwei Projekte aus Viersen Mittel aus dem Programm.
Der Verein Special-Fly e.V. setzte beide Initiativen um, darunter ein Schwimmangebot für Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen. Das zweite Projekt umfasste einen mobilen Snoezelen-Raum, der durch multisensorische Reize eine beruhigende Wirkung entfaltet. Diese Vorhaben gehörten zu Hunderten geförderter Projekte in der gesamten Region im vergangenen Jahr.
Das Programm steht weiterhin für neue Anträge offen. Vereine, Verbände und lokale Gruppen können sich noch bis zum 30. September online bewerben. Über die Förderung wird laufend entschieden, um kontinuierlich inklusive Gemeinschaftsarbeit zu unterstützen.
Die Zahlen von 2022 markieren den Höhepunkt des Programms seit seinem Start vor vier Jahren. Mit 812.000 Euro verteilten Fördergeldern hat die Initiative die Möglichkeiten für inklusive Aktivitäten in Nordrhein-Westfalen deutlich erweitert. Die Bewerbungsfrist für die aktuelle Runde endet Ende September.






