Audi verliert Formel-1-Chef Jonathan Wheatley kurz vor Debüt 2026
Wechsel an der Spitze: Audi-Formel-1-Projekt verliert Jonathan Wheatley aus persönlichen Gründen
Bei Audis Formel-1-Engagement gibt es einen Führungswechsel: Jonathan Wheatley, der als Teamchef maßgeblich den Einstieg des deutschen Herstellers in die Königsklasse mitgestaltet hat, verlässt das Unternehmen aus persönlichen Gründen und wechselt zu Aston Martin. Audi-CEO Gernot Döllner würdigte seine zentrale Rolle beim Aufbau der Strukturen für die geplante Saison 2026.
Wheatley war im April 2025 zu Audi gestoßen, um am Standort Hinwil den Aufbau des Formel-1-Teams zu leiten. Gemeinsam mit dem technischen Direktor Mattia Binotto legte er die Grundlagen für das neue Werksteam, das 2026 aus dem bestehenden Sauber-Rennstall hervorgehen soll.
Mit Wheatleys Abgang übernimmt Binotto nun die alleinige Verantwortung für das Projekt. Audi bestätigte, dass die bisherige strategische Ausrichtung unter Wheatleys Führung beibehalten wird, um Kontinuität in der Vorbereitung auf den Wettkampfeinstieg zu gewährleisten.
Der Ingolstädter Konzern bleibt seinem langfristigen Ziel treu: Bis 2030 soll ein Team entstehen, das um Weltmeisterschaften mitfährt. Trotz des Führungswechsels hält Audi ungebrochen an seinem Formel-1-Engagement fest.
Wheatleys Ausstieg markiert das Ende seiner Zusammenarbeit mit Audi – seine Verdienste wurden von der Unternehmensführung jedoch ausdrücklich anerkannt. Binotto führt das Team nun in die nächste Phase, wobei der erste unter der Marke Audi startende Formel-1-Bolide 2026 an den Start gehen soll. Das Projekt läuft wie geplant weiter, ohne Verzögerungen im ehrgeizigen Zeitplan.






