17 March 2026, 16:11

Augsburgs neues Römermuseum: 30 Millionen Euro Förderung für antikes Erbe

Ein detaillierter alter Stadtplan von Augsburg, Deutschland, mit Text oben und unten, der Straßen, Gebäude und andere Merkmale zeigt.

Grüne Ampel: Bayern stellt 30 Millionen Euro für Römisches Museum bereit - Augsburgs neues Römermuseum: 30 Millionen Euro Förderung für antikes Erbe

Augsburg kommt dem Bau eines neuen Römermuseums einen Schritt näher, nachdem die bayerische Landesregierung einen Förderbescheid über 30 Millionen Euro bewilligt hat. Die Stadt, einst eine der wichtigsten römischen Siedlungen nördlich der Alpen, verfügt seit 2012 über kein eigenes Museum mehr. Nun streben die Verantwortlichen an, das Projekt bis 2033 abzuschließen – vorbehaltlich der endgültigen Zustimmung des Stadtrats.

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Das Museum soll auf einem landeseigenen Gelände in der Karmelitengasse entstehen, wo früher ein Gefängniskomplex stand. Die Gesamtkosten werden auf rund 60 Millionen Euro geschätzt, wovon die Hälfte bereits durch die aktuelle Förderung gedeckt ist.

Die neue Einrichtung wird an die Landesausstellung Römisches Bayern angebunden, die von der Archäologischen Staatsammlung München kuratiert wird. Diese Zusammenarbeit knüpft an frühere Ausstellungen an, darunter die kommende Schau Gladiatoren – Helden des Kolosseums (21. November 2025 bis 3. Mai 2026), in der originale Gladiatorenausrüstungen aus Pompeji sowie Funde von den Limes-Grabungen in Bayern und Hessen präsentiert werden.

Das letzte Römermuseum Augsburgs musste 2012 wegen baulicher Mängel schließen. Seither haben die Bemühungen um eine Neuauflage an Fahrt aufgenommen – angetrieben von der reichen Geschichte der Stadt, die auf Kaiser Augustus als Gründer zurückgeht.

Bei einer Zustimmung des Stadtrats könnten die Bauarbeiten in den kommenden Jahren beginnen. Das Museum wird das römische Erbe Augsburgs in den Mittelpunkt stellen und gleichzeitig an überregionale Ausstellungen anknüpfen. Die Fertigstellung ist für 2033 geplant – ein Projekt, das nach einem Jahrzehnt des Engagements die öffentliche Zugänglichkeit zur antiken Vergangenheit der Stadt wiederherstellen soll.

Quelle