Augsburgs OB-Stichwahl wurde in einem Bierzelt ausgezählt – aus Mangel an Alternativen
Jonas SchulteKein Platz im Ausstellungssaal - Wahlhelfer im Bierzelt - Augsburgs OB-Stichwahl wurde in einem Bierzelt ausgezählt – aus Mangel an Alternativen
Augsburgs Oberbürgermeister-Stichwahl fand unter ungewöhnlichen Umständen statt – die Stimmen wurden in einem Bierzelte ausgezählt. Im Duell um das Amt trat die amtierende Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) gegen den SPD-Herausforderer Florian Freund an. Da kein anderer geeigneter Veranstaltungsort zur Verfügung stand, wichen die Wahlhelfer auf das Gelände des Plärrer-Volksfests aus.
In der zweiten Wahlrunde lag die Wahlbeteiligung bei 56,6 Prozent. Diese Zahl folgt auf den ersten Wahlgang, wobei die genaue Beteiligung aus dieser Runde nicht gemeldet wurde.
Für die Auszählung der Stichwahl benötigte die Stadt kurzfristig eine große Fläche. Die üblicherweise genutzte Messehalle war bereits vergeben, sodass nur wenige Alternativen blieben. Ein Bierzelte auf dem Plärrer-Gelände, das frühzeitig für das Ostervolksfest aufgebaut worden war, bot die Lösung. Dort versammelten sich die Wahlhelfer, um die Briefwahlstimmen zu öffnen und die Ergebnisse zu ermitteln.
Das Bierzelte diente als provisorische Lösung für Augsburgs logistische Herausforderung. Die Stichwahl zwischen Weber und Freund verlief wie geplant, und der ungewöhnliche Ort sorgte dafür, dass die Auszählung termingerecht abgeschlossen werden konnte. Die Verantwortlichen bestätigten, dass die ungewöhnliche Regelung trotz aller Unkonventionalität reibungslos funktionierte.






