Baden-Württemberg verschärft Kontrollen gegen illegales Tuning und Straßenrennen ab Karfreitag
Lea KrauseBaden-Württemberg verschärft Kontrollen gegen illegales Tuning und Straßenrennen ab Karfreitag
Polizei in Baden-Württemberg verschärft Kontrollen gegen illegales Autotuning und gefährliche Rennfahrten
Ab Karfreitag, dem 3. April 2026, intensiviert die Polizei in Baden-Württemberg ihre Maßnahmen gegen illegales Autotuning und riskante Showfahrten. Die Aktion ist Teil einer bundesweiten Initiative zur Bekämpfung rücksichtslosen Verhaltens im Straßenverkehr und geht damit bereits in das fünfte Jahr in Folge. Das Land beteiligt sich erneut an der Kampagne des Bundes, um tödliche Unfälle in Zusammenhang mit illegalen Rennen einzudämmen.
Im Fokus der Kontrollen steht die sogenannte Poser-Szene: Beamte werden gezielt Orte ansteuern, an denen sich Tuning-Fans und Rennfahrer treffen. Überprüft werden illegale Fahrzeugumbauten, nicht genehmigte Straßenrennen sowie gefährliche Fahrmanöver. Allein im Jahr 2025 wurden in Baden-Württemberg im Rahmen ähnlicher Aktionen über 19.000 Fahrzeuge kontrolliert – mit tausenden Verstößen und mehr als 1.400 sichergestellten Autos.
Bundesweit beteiligten sich 2025 fünfzehn der sixteen Bundesländer an den koordinierten Kontrollen; nur das Saarland nahm nicht teil. Bei einer Großrazzia im November desselben Jahres fanden über 100.000 Überprüfungen statt – ein deutlicher Beleg für das Ausmaß des Problems. Die Behörden kündigten an, dass die diesjährigen Patrouillen noch konsequenter vorgehen werden, um Wiederholungstäter abzuschrecken und schwere Unfälle zu verhindern.
Die jährlichen Karfreitags-Aktionen haben sich zu einem zentralen Instrument im Kampf gegen illegale Rennen entwickelt. Jahr für Jahr werden dabei mehrere hundert Verstöße aufgedeckt, was die Notwendigkeit kontinuierlicher Kontrollen unterstreicht.
Die verschärften Überprüfungen beginnen am 3. April 2026. Die Polizei zeigt sich kompromisslos: Illegale Umbauten und rücksichtsloses Fahren werden nicht toleriert. Erfahrungen aus früheren Kampagnen zeigen, dass strengere Kontrollen langfristig zu weniger Verstößen führen. Das Ziel bleibt unverändert: Unfälle verringern, Menschenleben retten und die Straßen vor gefährlichen Rennfahrten schützen.






