Berlin plant neues Viertel Stadteingang West mit 5.000 Wohnungen am Güterbahnhof Grunewald
Jonas SchulteBerlin plant neues Viertel Stadteingang West mit 5.000 Wohnungen am Güterbahnhof Grunewald
Berlin treibt ein großes städtisches Entwicklungsprojekt im äußersten Westen der Stadt voran. Der Senat hat die Pläne für ein neues Viertel mit dem Namen Stadteingang West genehmigt, das ein 45 Hektar großes Gelände in der Nähe der S-Bahn-Stationen Westkreuz und Grunewald grundlegend verändern soll. Innerhalb der nächsten zehn Jahre sollen hier bis zu 5.000 Menschen eine neue Heimat finden.
Das Herzstück des Projekts bildet der ehemalige Güterbahnhof Grunewald. Das seit langem brachliegende Industrieareal wird nun umgestaltet – mindestens 2.400 neue Wohnungen sind geplant. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge wurde mit der Federführung bei der Umsetzung beauftragt.
Das Vorhaben sieht zudem Flächen für mögliche künftige Sportereignisse vor. Sollte Berlin den Zuschlag für Olympische oder Paralympische Spiele erhalten, könnte ein Teil des Viertels als Olympisches Dorf dienen. Nach den Spielen würden diese Gebäude dann in dauerhaften Mietwohnraum umgewandelt.
Die Arbeiten am Stadteingang West werden schrittweise voranschreiten, die Fertigstellung ist innerhalb des nächsten Jahrzehnts vorgesehen. Mit der Verabschiedung des Rahmenplans durch den Senat beginnt nun offiziell der Prozess.
Nach Abschluss des Projekts wird das Viertel Tausende neuer Wohnungen in den Berliner Wohnungsmarkt bringen. Die Umwandlung des alten Güterbahnhofs in ein Wohngebiet wird zudem das Gesicht des westlichen Stadtrands prägen. Die Bauarbeiten erfolgen nun unter der Leitung von Howoge.






