05 April 2026, 04:05

Brandenburg plant 24-Stunden-Mini-Supermärkte ohne Personal für ländliche Regionen

Ein belebter Markt im alten Stadtkern von Heidelberg mit Menschen, die spazieren gehen, auf Bänken sitzen und in der Nähe von Zelten stehen, mit Gemüsekörben auf Tischen, Gebäuden mit Fenstern, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Brandenburg plant 24-Stunden-Mini-Supermärkte ohne Personal für ländliche Regionen

Die brandenburgische Koalitionsregierung unterstützt Pläne, vollautomatisierte Mini-Supermärkte rund um die Uhr zuzulassen. Diese unbemannten "Smart Stores" könnten bald täglich öffnen – auch sonntags und an Feiertagen. Mit dem Vorstoß soll der Mangel an Einkaufsmöglichkeiten in ländlichen Regionen behoben werden, wo traditionelle Geschäfte zunehmend verschwinden.

Die von SPD und CDU geführte Landesregierung billigte Änderungen, die den durchgehenden Betrieb automatisierter Nachbarschaftsläden ermöglichen sollen. Sozialminister René Wilke (SPD) begrüßt die Initiative und argumentiert, dass die Neuregelung die lokale Versorgung sichere und die Lebensqualität in der gesamten Region verbessere.

Ziel der Pläne sind vor allem ländliche Gemeinden, in denen klassische Supermärkte bereits geschlossen haben oder in wirtschaftlichen Schwierigkeiten stecken. Falls die Reform beschlossen wird, könnten die kleinen, personalfreien Läden die Lücken füllen, die kämpfende Einzelhändler hinterlassen.

Bevor die Änderungen in Kraft treten, muss der Landtag noch darüber debattieren und abstimmen. Bisher hat kein anderes Bundesland vergleichbare Regelungen für vollautomatisierte, unbemannte Geschäfte eingeführt.

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Das geplante Gesetz würde es automatisierten Mini-Märkten erlauben, ohne Personal zu jeder Zeit zu öffnen. Sollte der Vorschlag durchkommen, hätten Bewohner ländlicher Regionen besseren Zugang zu Grundgütern. Die endgültige Entscheidung liegt nun beim brandenburgischen Landtag.

Quelle