Braunschweig passt Windkraftflächen an – acht Standorte gestrichen, ein neuer hinzugefügt
Moritz HoffmannBraunschweig passt Windkraftflächen an – acht Standorte gestrichen, ein neuer hinzugefügt
Niedersachsen hat strenge gesetzliche Vorgaben für den Ausbau der Windenergie an Land festgelegt. Der Regionalverband Braunschweig hat nun seinen Entwurf für die Ausweisung von Windkraftflächen überarbeitet – nach Prüfung der öffentlichen Stellungnahmen.
Die Behörde passte ihren ursprünglichen Plan an und änderte 56 der vorgesehenen Zonen. Acht Standorte wurden komplett gestrichen, darunter ein großes Gebiet zwischen Seershausen, Hillerse und Edemissen. Stattdessen wurde ein neuer Standort südlich von Kirchberg bei Seesen aufgenommen.
Die aktuellen Vorranggebiete umfassen nun etwa 2,9 Prozent der Regionsfläche. Damit wird das Ziel für 2027 – 2,46 Prozent – bereits übertroffen. Kommunen können über eine freiwillige Öffnungsklausel zusätzlich Flächen bereitstellen, um das 2032er-Ziel zu unterstützen.
Der zweite Entwurf des Plans soll bald zur öffentlichen Einsichtnahme bereitstehen. Der genaue Zeitraum für die Anhörung steht noch nicht fest, doch es handelt sich um den nächsten Schritt in der räumlichen Planung der Windenergie in der Region.
Mit den überarbeiteten Zonen rückt der Braunschweiger Raum seinen Verpflichtungen zum Windkraftausbau näher. Die nächste Planungsphase hängt von weiterer Bürgerbeteiligung ab.






