BTCS S.A. startet mit Doppellistung an der Frankfurter Börse durch
BTCS S.A., ein börsennotiertes Unternehmen für digitale Vermögensverwaltung, expandiert auf den deutschen Kryptomarkt
Die BTCS S.A., ein an der Börse gehandeltes Unternehmen mit Fokus auf digitale Vermögenswerte, hat sich auf dem deutschen Kryptomarkt etabliert. Seit Januar 2026 wird die Aktie des Unternehmens an der Frankfurter Börse unter dem Kürzel 36C gehandelt – ein strategischer Schritt, um die Präsenz in Europa auszubauen.
Anders als viele Mitbewerber setzt BTCS nicht auf kurzfristige Kursgewinne, sondern verwaltet digitale Assets aktiv, um nachhaltige Erträge zu erzielen. Zu den Einnahmequellen zählen unter anderem Staking-Erträge, die Validierung von Blockchain-Netzwerken sowie Transaktionsgebühren, die für einen stabilen Cashflow sorgen. Laut dem jüngsten Quartalsbericht hält das Unternehmen derzeit 137 Bitcoin.
Zusätzlich zur Notierung in Frankfurt ist BTCS auch an der Warschauer Börse gelistet und profitiert damit von einer Doppellistung, die die Sichtbarkeit erhöht und ein breiteres Spektrum europäischer Investoren anziehen soll. Seit dem deutschen Börsendebüt verzeichnet die Aktie des Unternehmens in Frankfurt jedoch einen Kursrückgang.
Wojciech Kaszycki, Chief Strategy Officer von BTCS, betont die Unterschiede zu US-amerikanischen Konkurrenten wie Strategy und Bitmine. Während diese oft auf spekulativen Handel setzen, konzentriere sich BTCS auf nachhaltige Ertragsmodelle – etwa durch Validierungs- und Staking-Einnahmen.
Mit seiner doppelten Börsenpräsenz und dem aktiven Asset-Management positioniert sich BTCS als wichtiger Akteur auf dem europäischen Kryptomarkt. Ob das Unternehmen in Deutschland langfristig erfolgreich sein wird, hängt davon ab, ob es trotz der jüngsten Kursverluste seine wiederkehrenden Einnahmen stabil halten kann.






