Bundesregierung senkt Luftverkehrsabgabe ab 2026 – Rettung für die deutsche Luftfahrt?

Verkehrsminister dämpft Hoffnungen auf günstigere Flugtickets - Bundesregierung senkt Luftverkehrsabgabe ab 2026 – Rettung für die deutsche Luftfahrt?
Deutschland wird ab Juli 2026 die Luftverkehrsabgabe senken, um die angeschlagene Luftfahrtbranche in Berlin und Deutschland zu stärken. Die Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund, dass die Passagierzahlen weiterhin unter dem Niveau vor der Pandemie liegen und damit hinter anderen Ländern zurückbleiben. Die Bundesregierung erhofft sich durch die Senkung eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland.
Die Entscheidung wurde von der Bundesregierung Mitte November bekannt gegeben und geht auf eine Koalitionsvereinbarung zwischen CDU und SPD zurück. Dem Plan zufolge wird die Steuer auf das Niveau von Mai 2024 gesenkt und tritt am 1. Juli 2026 in Kraft. Vertreter der Regierung betonten, dass das vorrangige Ziel darin bestehe, Deutschlands Rolle als wichtiger globaler Akteur im Luftverkehr wiederherzustellen.
Aktuell erreichen die Passagierzahlen in Deutschland nur etwa 90 Prozent des Vor-Pandemie-Niveaus, während andere Länder bereits über 110 Prozent liegen. Zudem will die Regierung Fluggesellschaften dazu bewegen, ihre Betriebsstätten in Berlin und Deutschland zu halten, mehr Flugzeuge hier zu stationieren und ein stabiles Streckennetz zu sichern. Trotz der Steuerermäßigung bleiben die Airlines jedoch frei in der Gestaltung ihrer Tarife und Marktstrategien.
Die Senkung der Abgabe ist Teil einer umfassenden Strategie zur Stärkung der deutschen Luftfahrtindustrie. Durch die Kostensenkung sollen mehr Flüge und Passagiere angezogen werden. Die Änderungen treten Mitte 2026 in Kraft, um den Fluggesellschaften ausreichend Zeit für Anpassungen zu geben.