CD9 setzt Fredy Leyva nach Chat-Kontroverse vorübergehend aus der Band
Jonas SchulteCD9 setzt Fredy Leyva nach Chat-Kontroverse vorübergehend aus der Band
Die mexikanische Popgruppe CD9 hat eine vorübergehende Pause für die Teilnahme von Fredy Leyva bekannt gegeben – als Reaktion auf eine aktuelle Kontroverse. Die Entscheidung fällt nach der Veröffentlichung privater Nachrichten zwischen dem Sänger und einer Fanin in sozialen Medien. Leyva äußerte sich am 5. März zu den Vorwürfen, bestritt jegliches Fehlverhalten, räumte jedoch mögliche Missverständnisse ein.
Der Vorfall nahm seinen Lauf, als ein privater Chatverlauf mit Leyva auftauchte, in dem er angeblich eine Fanin um intime Fotos gebeten haben soll. Am 5. März nahm er öffentlich Stellung und betonte, niemals jemanden belästigt oder Bilder gefordert zu haben. Gleichzeitig erkannte er an, dass private Gespräche falsch interpretiert werden könnten, und übernahm Verantwortung für seinen Anteil an der Angelegenheit.
Zwei Tage später veröffentlichte CD9 eine Erklärung, in der der vorübergehende Rückzug Leyvars aus der Band bestätigt wurde. Die Gruppe betonte ihren Einsatz für Transparenz, Respekt und Rechenschaftspflicht in dieser Phase. Zudem versicherten die Musiker, ihre grundlegenden Werte hochzuhalten und gleichzeitig ihre künstlerische Laufbahn fortzusetzen.
Die 2013 gegründete Band besteht aus Jos Canela, Alonso Villalpando, Alan Navarro, Bryan Mouque und Leyva. Die verbleibenden vier Mitglieder werden alle geplanten Auftritte und Verpflichtungen wie gewohnt wahrnehmen. Die Gruppe versicherte den Fans, dass ihre Aktivitäten ohne Unterbrechung weiterlaufen – sowohl bei anstehenden Shows als auch bei Projekten.
Leyvars Abwesenheit bedeutet eine Umstellung für CD9, die vorerst als Quartett weitermachen. Ein Zeitplan für seine Rückkehr wurde nicht genannt. In den Wochen nach seiner Stellungnahme gab es weder in den Medien noch auf sozialen Plattformen öffentliche Reaktionen auf seine Erklärung.






