04 April 2026, 04:05

Einkommenskluft 2025: Ost und West bleiben ungleich – trotz Steigerungen

Eine Liniengrafik, die das reale Median-Einkommen in den Vereinigten Staaten zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Einkommenskluft 2025: Ost und West bleiben ungleich – trotz Steigerungen

Die Einkommen in Deutschland stiegen 2025 insgesamt an, doch die deutliche Kluft zwischen Ost und West blieb bestehen. Das mediane Bruttojahreseinkommen von Vollzeitbeschäftigten erreichte 54.066 Euro – ein Plus von 1.907 Euro gegenüber dem Vorjahr. Allerdings hielten sich die regionalen Unterschiede hartnäckig: Arbeitnehmer in den westdeutschen Bundesländern verdienten weiterhin deutlich mehr als ihre Kollegen in den ostdeutschen Ländern.

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Das bundesweite Medianeinkommen kletterte 2025 auf 54.066 Euro, nach 52.159 Euro im Jahr 2024. In den westdeutschen Bundesländern lag der Median bei 55.435 Euro, während die ostdeutschen Länder (ohne Berlin) mit 46.013 Euro zurückblieben – eine Differenz von 9.422 Euro. Zu den Spitzenverdiener-Regionen zählte Hessen mit 55.064 Euro, gefolgt von Hamburg (54.332 Euro) und Baden-Württemberg (53.890 Euro).

Das durchschnittliche Bruttojahreseinkommen betrug 64.441 Euro, doch die Gehälter wiesen große Unterschiede auf. Die untersten 10 Prozent der Vollzeitbeschäftigten verdienten 33.828 Euro oder weniger, während das oberste Prozent mindestens 219.110 Euro einnahm. Ein Einkommen von etwa 44.000 Euro reichte für die untersten 30 Prozent, während 80.000 Euro in die obersten 20 Prozent führten. 70 Prozent der Arbeitnehmer verdienten 44.215 Euro oder mehr, und die besten 10 Prozent kamen auf 100.719 Euro oder darüber.

Die Zahlen für 2025 zeigen zwar ein stetiges Einkommenswachstum im gesamten Land, doch die Ost-West-Diskrepanz bleibt unverändert. Mit einem Median, der in den westdeutschen Ländern fast 10.000 Euro höher liegt als im Osten, spiegeln die Daten anhaltende wirtschaftliche Unterschiede wider. Gleichzeitig entfernten sich die Spitzenverdiener weiter vom Rest: Das reichste Prozent verdiente mehr als das Fünffache der ärmsten 10 Prozent.

Quelle