Fake-News: ESC 2026 soll angeblich in Oberwart stattfinden – doch Wien bleibt Gastgeber
Leon SchulzFake-News: ESC 2026 soll angeblich in Oberwart stattfinden – doch Wien bleibt Gastgeber
Eine satirische Website macht derzeit die Runde und behauptet scherzhaft, der Eurovision Song Contest werde 2026 nicht in Wien, sondern in Oberwart stattfinden. Die von der Tagespresse betriebene Seite bedient sich übertriebener Details und regionalem Humor, um die offiziellen Pläne des Wettbewerbs auf die Schippe zu nehmen. Tatsächlich jedoch findet der echte Contest im kommenden Mai in der Wiener Stadthalle statt.
Die Fake-Seite songcontest2026.at präsentiert eine parodistische Version des ESC unter dem Motto „Vereint durch Doskozil“ und behauptet, die Veranstaltung finde „per Erlass des Obersten Landeshauptmanns“ statt – eine spielerische Anspielung auf die lokale Politik. Oberwart, eine kleine österreichische Stadt, war tatsächlich kurzzeitig im Gespräch als möglicher Austragungsort für 2025, bevor der Antrag zurückgezogen wurde.
Die satirische Seite verpasst Oberwart damit einen weiteren fiktiven Auftritt im ESC-Rampenlicht. Die Tagespresse warnt jedoch, dass Suchmaschinen die Scherz-Seite möglicherweise höher ranken könnten als offizielle Quellen – was Fans, die nach echten Updates suchen, verwirren dürfte.
Tatsächlich steht Wien seit Monaten als Gastgeberstadt für 2026 fest. Der echte Wettbewerb findet vom 12. bis 16. Mai in der Stadthalle statt und hat mit der Parodie nichts zu tun.
Die Fake-Website bringt eine humorvolle Note in die Vorbereitungen auf den ESC, doch der offizielle Contest bleibt fest in Wien verankert. Die Organisatoren haben sich bisher nicht zur Satire geäußert, Fans werden jedoch dazu geraten, für zuverlässige Informationen auf verifizierte Quellen zurückzugreifen. Die Termine und der Austragungsort des echten Wettbewerbs bleiben unverändert.






