28 April 2026, 02:05

Gauweiler plant CSU-Bündnis mit Freien Wählern für bundesweite Dominanz

Karte von Deutschland mit Bundesländern in rot und blau markiert, um die Ergebnisse der Wahl von 2016 anzuzeigen, einschließlich der Namen der Kandidaten und des Wahldatums.

Gauweiler plant CSU-Bündnis mit Freien Wählern für bundesweite Dominanz

Peter Gauweiler, ein erfahrener CSU-Politiker, schlägt ein gemeinsames Wahlbündnis zwischen der CSU und den Freien Wählern außerhalb Bayerns vor. Der langjährige Abgeordnete in Landes- und Bundespolitik ist überzeugt, dass eine solche Partnerschaft Wahlen dominieren könnte, indem sie zwei Drittel der Stimmen gewinnt.

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Gauweilers Karriere umfasst Jahrzehnte in der bayerischen Politik. Er arbeitete als Staatssekretär unter Franz Josef Strauß im Innenministerium und wurde später unter Edmund Stoiber Umweltminister. Seine Erfahrungen haben ihn zu der Überzeugung gebracht, dass eine vereinte bürgerlich-konservative Front die Bundespolitik neu prägen könnte.

Er verweist auf den Erfolg gemeinsamer Listen, wie sie etwa Bündnis 90/Die Grünen nutzen, als Vorbild. Durch einen Zusammenschluss könnten CSU und Freie Wähler die Fünf-Prozent-Hürde bei Bundestagswahlen umgehen. Gauweiler bezeichnet dies als eine "erfolgreiche bayerische Erfolgsgeschichte", die bundesweit ausgebaut werden sollte.

Bekannt für seinen pragmatischen Ansatz, hat er im Bundestag bereits Anträge der Linken unterstützt. Er zeigt sich offen, Vorlagen jeder Partei – einschließlich der AfD – zu befürworten, sofern sie seinen Grundsätzen entsprechen.

Das Ziel der Initiative ist es, den Einfluss des bürgerlich-konservativen Lagers zu stärken, indem Ressourcen und Wählerpotenziale gebündelt werden. Wird der Vorschlag umgesetzt, könnte dieses Bündnis Wahlstrategien über Bayern hinaus neu definieren. Gauweilers Plan setzt darauf, einen regionalen Erfolg auf Bundesebene zu wiederholen.

Quelle