Gefährliches Tomatenvirus in chinesischer Lieferung entdeckt – Behörden schlagen Alarm
Moritz HoffmannGefährliches Tomatenvirus in chinesischer Lieferung entdeckt – Behörden schlagen Alarm
In einer Lieferung von aus China importierten Tomaten wurde ein gefährliches Pflanzenvirus entdeckt. Russische Behörden bestätigten den Befall und ordneten die sofortige Vernichtung der kontaminierten Charge an. Der Fund erfolgte in einem Zolllager im sibirischen Krasnojarsk.
Die infizierten Tomaten mit einem Gewicht von vier Tonnen waren im vorübergehenden Zolllager Agroterminal-Tamozhnya eingelagert. Untersuchungen der russischen Agraraufsichtsbehörde Rosselchosnadsor ergaben, dass sie mit dem Tomaten-Braunen Kräusel-Frucht-Virus (Tomato brown rugose fruit virus) belastet waren. Dieser Erreger breitet sich rasant durch direkten Kontakt, verunreinigte Werkzeuge oder sogar über den Boden aus.
Das Virus ist besonders gefährlich, da es innerhalb einer Woche ganze Gewächshausbestände vernichten kann. Zudem wird es durch bestäubende Insekten wie Bienen und Hummeln übertragen. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, haben die Behörden die Verbrennung der Tomaten angeordnet.
Die Vernichtung der befallenen Lieferung soll verhindern, dass das Virus lokale Landwirtschaftsbetriebe erreicht. Die russischen Behörden überwachen weiterhin Importe, um ähnliche Vorfälle zu vermeiden. Ungebremst stellt das Tomaten-Braune Kräusel-Frucht-Virus eine erhebliche Bedrohung für die Ernteerträge dar.






