25 June 2026, 14:03

Halle (Saale) beschließt Umgestaltung des Riebeckplatzes für Millionenprojekt der Einheit

Grüne Ampel für das Zukunftszentrum: Stadtrat genehmigt Millionen für Renovierung des Riebeck-Platzes - Erste Baggerschaufeln rollen im Herbst

Halle (Saale) beschließt Umgestaltung des Riebeckplatzes für Millionenprojekt der Einheit

Halle (Saale) gibt grünes Licht für Umgestaltung des Riebeckplatzes zugunsten des Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation

Der Stadtrat von Halle (Saale) hat den Weg für die Neugestaltung des Riebeckplatzes freigemacht, auf dem künftig das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation entstehen soll. Die Entscheidung fällt nach Jahren der Planung und Debatte. Die Bundesregierung plant, rund 277 Millionen Euro in das Vorhaben zu investieren.

Schwere Baumaschinen könnten bereits ab September 2026 auf dem Gelände anrücken. Die Vorbereitungsarbeiten werden voraussichtlich bis Ende Dezember 2028 andauern. Die restlichen Bauarbeiten, darunter der Abriss von Brücken über dem Riebeckplatz, werden sich bis Ende 2029 hinziehen.

Die Stadt wird sich mit 47,3 Millionen Euro beteiligen, die größtenteils aus Landesmitteln stammen. Weitere 12 Millionen Euro steuert der kommunale Versorger bei. Befürworter wie Ferdinand Raab und Silke Burkert lobten das Projekt für sein Potenzial und die bereits geleistete gründliche Vorarbeit. Sie sind überzeugt, dass es Halle langfristig zugutekommen wird.

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Kritik kam von den AfD-Mitgliedern Thorben Vierkant und Alexander Raue. Vierkant warnte vor finanzieller Belastung und baubedingten Einschränkungen. Raue schlug stattdessen ein „Haus der Ingenieure und Wissenschaftler“ vor und kritisierte den gewählten Namen des Projekts.

Eine Ablehnung des Beschlusses hätte erhebliche Risiken mit sich gebracht: Die Stadt hätte den zugesagten Bauplatz möglicherweise nicht bereitstellen können, und der Bund hätte bereits getätigte Ausgaben zurückfordern können.

Mit dem Zukunftszentrum sollen in der Region zwischen 180 und 200 dauerhafte Arbeitsplätze entstehen. Nun kann das Projekt mit gesicherter Finanzierung und einem klaren Zeitplan voranschreiten. Die Bauarbeiten werden in den kommenden Jahren schrittweise beginnen.

Quelle