16 March 2026, 10:04

Halle (Saale) führt Tempo 30 auf zwei Hauptstraßen ein – für mehr Sicherheit

Ein Plakat, das die elektrische Stadt Bergbahn in Deutschland bewirbt, zeigt Bilder von Gebäuden, Bäumen, Hügeln und beschreibendem Text.

Halle (Saale) führt Tempo 30 auf zwei Hauptstraßen ein – für mehr Sicherheit

Halle (Saale) führt Tempo 30 auf zwei Hauptverkehrsstraßen in der Innenstadt ein

Die Stadt senkt das Tempolimit auf der gesamten Länge des Universitätsrings und des Moritzburgrings auf 30 km/h. Mit der Maßnahme wollen die Verantwortlichen die Sicherheit von Fußgängern erhöhen und den Verkehr in dem stark frequentierten Bereich entzerren.

Die Entscheidung folgt aktuellen Anpassungen der deutschen Straßenverkehrsordnung. Die überarbeiteten Regelungen erleichtern es Kommunen, niedrigere Geschwindigkeitsbegrenzungen – insbesondere in der Nähe von Fußgängerzonen – umzusetzen. Noch vor Kurzem war ein Tempo-30-Bereich für diesen Abschnitt in Halle abgelehnt worden, doch das neue rechtliche Rahmenwerk machte die Einführung nun möglich.

Bereits zuvor galt eine 30-km/h-Beschränkung in der Nähe einer Kita am Moritzburgring. Die aktuelle Regelung erweitert diese Begrenzung nun auf die gesamte Straße. Die Stadtverwaltung hat die entsprechende Verkehrsverordnung finalisiert, der genaue Zeitpunkt für die Aufstellung der neuen Schilder steht jedoch noch nicht fest. Die Behörden rechnen damit, dass die aktualisierte Beschilderung in den kommenden Wochen angebracht wird.

Ähnliche Temporeduzierungen in anderen deutschen Städten haben bereits positive Effekte gezeigt: In Buxtehude, München und Köln führten Tempo-30-Zonen zu weniger schweren Unfällen und einem ruhigeren Verkehrsfluss. Zwar liegen für Halle noch keine spezifischen Daten vor, doch allgemeine Studien deuten darauf hin, dass solche Maßnahmen die Zahl der Todesopfer – insbesondere unter Fußgängern und Radfahrern – verringern.

Die neuen Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten künftig auf dem Universitätsring sowie auf der gesamten Länge des Moritzburgrings. Die Stadt erhofft sich dadurch ein sicheres Umfeld für Anwohner und Besucher. Wann die aktualisierten Schilder stehen werden, haben die Behörden bisher nicht bekannt gegeben.

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