26 June 2026, 12:03

Halles neue barrierefreie Förderschule entsteht in Silberhöhe für 26,5 Millionen Euro

Stadtrat genehmigt Bau einer Sonderschule "Astrid Lindgren" für 26,5 Millionen Euro mit Kühche, Lounge und Platz für Betten in Klassenzimmern

Halles neue barrierefreie Förderschule entsteht in Silberhöhe für 26,5 Millionen Euro

Halle baut neue Förderschule im Stadtteil Silberhöhe

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In Halle entsteht im Stadtteil Silberhöhe eine neue Förderschule: die Astrid-Lindgren-Schule. Sie ersetzt einen maroden Altbau aus DDR-Zeiten in der Ludwig-Bethcke-Straße und wird Platz für 200 Schülerinnen und Schüler mit komplexem Förderbedarf bieten – darunter Rollstuhlfahrer sowie Kinder, die auf spezielle Pflegebetten angewiesen sind.

Ursprünglich hatte die Stadt geplant, die bestehende Schule in der August-Lamprecht-Straße zu sanieren und um einen kleinen Anbau zu erweitern. Aus pädagogischen und finanziellen Gründen wurde dieser Plan jedoch verworfen. Stattdessen entschied man sich, das seit Langem leer stehende Gebäude in der Ludwig-Bethcke-Straße abzureißen, um Platz für den Neubau zu schaffen.

Die neue Schule besteht aus zwei separaten Gebäudeteilen mit drei Aufzügen, barrierefreien Etagen und stufenlosen Zugängen. Jeder Klassenraum verfügt über eine kleine Teeküche und Sitzbereiche, um individuelles Lernen zu unterstützen. Zudem wird ein integriertes Hortangebot für bis zu 90 Kinder Teil des Konzepts sein.

Die Bauarbeiten sollen im zweiten Quartal des kommenden Jahres beginnen und etwa zwei Jahre dauern. Die Kosten werden auf 26,5 Millionen Euro geschätzt. Durch die Bündelung aller Schulaktivitäten an einem modernen Standort erwartet die Stadt Einsparungen in Höhe von rund 6,6 Millionen Euro.

Nach dem Umzug der Schule wird das heutige Gebäude in der August-Lamprecht-Straße in die strategische Liegenschaftsplanung der Stadt einbezogen. Die neue Astrid-Lindgren-Schule bietet Platz für 18 Klassen und ist durchgängig barrierefrei gestaltet, um Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden. Das ehemalige Schulgelände soll im Rahmen der städtischen Gesamtplanung neu genutzt werden. Das Projekt zielt darauf ab, die Bildungsinfrastruktur zu verbessern und gleichzeitig langfristig Kosten zu senken.

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