Halles neues Inklusionssportzentrum setzt Maßstäbe für gelebte Vielfalt im Sport
Jonas SchulteHalles neues Inklusionssportzentrum setzt Maßstäbe für gelebte Vielfalt im Sport
USV Halle baut neues Inklusionssportzentrum in Halle (Saale)
Der USV Halle errichtet ein neues Inklusionssportzentrum in Halle (Saale), das gelebte Inklusion fördern und die Region als Vorreiter im inklusiven Sport etablieren soll. Die Abrissarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen „Frohen Zukunft“ an der Dessauer Straße haben bereits begonnen.
Das Zentrum wird eine moderne Drei-Feld-Sporthalle im Außenbereich umfassen und als Begegnungsstätte für Sportler:innen mit und ohne Behinderung dienen – zum gemeinsamen Training und Austausch. Schwerpunktmäßig werden hier Special-Olympics-Sportarten wie Floorball, Volleyball, Handball, Boccia, Fußball sowie Leichtathletik gefördert.
Ein besonderes Highlight wird der Triple-Reifen sein, eine Basketball-Innovation, die erstmals bei den Spielen in Paris eingeführt wurde. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf knapp 1,8 Millionen Euro, wovon rund 1,4 Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln finanziert werden. USV-Präsident Andreas Silbersack möchte, dass das Zentrum das erste seiner Art in Mitteldeutschland wird.
Auch andere Sportvereine, die im Rahmen von Special Olympics aktiv sind oder Athlet:innen mit Behinderung unterstützen, erhalten Zugang zu den neuen Anlagen. Das Projekt unterstreicht das Engagement des USV Halle für Inklusion und den Anspruch, in der Region Maßstäbe zu setzen.
Das Inklusionssportzentrum wird Sportler:innen aller Fähigkeitsstufen unter einem Dach vereinen, neue Trainingsmöglichkeiten bieten und das Gemeinschaftsgefühl stärken. Die Einrichtung soll zum Vorbild für inklusiven Sport in der Region werden.
