Halles Save Ukraine e.V. erhält 70.000 Euro für psychosoziale Hilfe an Geflüchtete
Jonas SchulteHalles Save Ukraine e.V. erhält 70.000 Euro für psychosoziale Hilfe an Geflüchtete
Save Ukraine e.V. aus Halle erhält Auszeichnung und Förderung für Unterstützung ukrainischer Geflüchteter
Die in Halle ansässige NGO Save Ukraine e.V. ist für ihre Arbeit mit ukrainischen Geflüchteten ausgezeichnet und gefördert worden. Im Wettbewerb startsocial 2025/2026 wurde die Organisation zu einer der 25 besten sozialen Initiativen Deutschlands gekürt. Zudem sicherte sie sich einen Zuschuss in Höhe von 70.000 Euro von der Landesregierung für ihr Projekt „Psychologische Brücke“.
Zwischen Juni und Dezember 2025 führte die Initiative über 60 individuelle psychologische Beratungen durch. Daneben veranstaltete sie rund 120 Treffen, darunter Sprachclub-Sitzungen und weitere Formate. Programme wie „Alltagsorientierung und Beratung“ helfen Geflüchteten, das deutsche Gesundheitssystem und Arbeitsrecht zu verstehen – mit wichtiger Begleitung durch die Psychologin Irina.
Die NGO bietet psychosoziale Unterstützung an, etwa Frauengruppen, Familienberatung und Gruppentherapien. Verantwortlich für diese Angebote sind Iryna Horokhova, Olena Meniallo, Olena Melnychenko und Diana Shcherbakova. Für Kinder und Jugendliche leiten Alona Struk, Den Krysin, Lydmyla Isaeva und Viktoriia Savchenko kreative Workshops, Sportangebote und Erzählkurse.
Staatssekretärin Susi Möbbeck regte an, die Anpassungsqualifizierungen auszubauen, um Fachkräfte mit Fluchtgeschichte schneller in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren. Save Ukraine e.V. plant, sich von 2026 bis 2029 zu einem professionellen Zentrum für psychosoziale Unterstützung weiterzuentwickeln. Zudem sollen die Möglichkeiten im Bundesfreiwilligendienst (BFD) erweitert und neue Partnerschaften mit lokalen Sportvereinen geknüpft werden.
Das Projekt „Psychologische Brücke“ wird ukrainische Geflüchtete in Sachsen-Anhalt bis 2026 weiter begleiten. Langfristig strebt die Organisation eine vertiefte Arbeitsmarktintegration und nachhaltige psychosoziale Angebote an. Die jüngste Förderung und Anerkennung unterstreichen die wachsende Bedeutung der Initiative in der Region.






