Hammer Raumstylisten vor dem Aus – Investorensuche scheitert, Insolvenz droht
Leon SchulzHammer Raumstylisten vor dem Aus – Investorensuche scheitert, Insolvenz droht
Hammer Raumstylisten GmbH steht vor ungewisser Zukunft – Investorensuche scheitert
Die Hammer Raumstylisten GmbH blickt einer unsicheren Zukunft entgegen, nachdem die Bemühungen, einen Investor zu finden, gescheitert sind. Das Unternehmen, einst bekannt für sein spezialisiertes Einzelhandelskonzept, bereitet sich nun auf das förmliche Insolvenzverfahren vor. Nach der Schließung von bereits 46 Filialen werden die verbleibenden Standorte bald mit Räumungsverkäufen beginnen, um dringend benötigte Mittel zu beschaffen.
Der vorläufige Insolvenzverwalter hat monatelang nach einer Lösung gesucht. Über 300 potenzielle Investoren wurden kontaktiert, doch das Interesse blieb aufgrund der schwierigen Marktlage gering. Nur noch vier Parteien zeigen sich am Übernahmeprozess beteiligt – konkrete Pläne zur Rettung des Hammer-Konzepts liegen jedoch von keiner Seite vor.
Verhandlungen mit zwei früheren Interessenten scheiterten, sodass die Hoffnung auf eine vollständige Wiederbelebung des Unternehmens schwindet. Für die Hälfte der ursprünglichen Standorte gibt es überhaupt kein Investoreninteresse. Dennoch setzt sich der Verwalter weiter für eine investorengetragene Lösung ein, um möglichst viele Arbeitsplätze zu retten.
Die rund 1.100 Beschäftigten erhalten ihr Gehalt vorerst über Insolvenzgeld – und zwar bis März 2026. Um die Liquidität nicht zu gefährden, muss das Unternehmen nun drastische Maßnahmen ergreifen, darunter Abverkäufe. Die verbleibenden 41 Filialen werden ab dem 1. April ihre Bestände rabattieren – zeitgleich mit dem Beginn des offiziellen Insolvenzverfahrens.
Die Schließung von 46 Standorten markiert einen deutlichen Rückzug der Hammer-Präsenz. Ohne einen tragfähigen Investor hängt die Zukunft des Unternehmens nun von der Abwicklung und dem Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze ab. Das förmliche Insolvenzverfahren sowie die Räumungsverkäufe zur Sicherung der letzten Mittel starten am 1. April 2026.






