Hyundai kämpft in Europa mit stagnierenden Verkäufen – doch die Wende naht
Lea KrauseHyundai kämpft in Europa mit stagnierenden Verkäufen – doch die Wende naht
Hyundais Pkw-Verkäufe in Europa stagnierten 2025 und lagen knapp über 603.000 Neuzulassungen. Trotz eines leichten Rückgangs in Deutschland behielt die Marke ihre Position als führender asiatischer Automobilhersteller im Land. Nun sollen neue Modelle in den kommenden 18 Monaten das Wachstum wiederbeleben.
In Deutschland verkaufte Hyundai im Jahr 2025 rund 94.000 Fahrzeuge – ein Minus von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig reduzierte das Unternehmen die Eigenzulassungen auf etwa 30 Prozent, um eine gesündere Verkaufsstruktur zu schaffen. Der Marktanteil bei Privatkunden in ganz Europa lag bei 4,7 Prozent.
Besonders stark ist die Marke im Segment der vollelektrischen Fahrzeuge in Deutschland positioniert und übertrifft hier viele Konkurrenten. Mit einem Marktanteil von 3,3 Prozent blieb Hyundai zudem der führende asiatische Autohersteller im Land. Die Händler spielen dabei eine zentrale Rolle als erste Anlaufstelle für Kunden.
Für die Zukunft plant Hyundai bis Ende 2026 fünf neue Modelle in den gefragten B- und C-Segmenten auf den Markt zu bringen. Diese Neuerscheinungen sollen ab 2027 für einen deutlichen Verkaufsschub sorgen. Die Konkurrenz durch chinesische Marken wie SAIC oder BYD wird derzeit als beherrschbar eingestuft – eine unmittelbare Bedrohung der eigenen Marktposition sieht das Unternehmen nicht.
Durch die Reduzierung von Eigenzulassungen und den Ausbau des Angebots an Elektrofahrzeugen sowie Kernmodellen schafft Hyundai die Voraussetzungen für künftiges Wachstum. Die anstehenden Modellstarts werden zeigen, ob die Marke ihre stagnierenden Verkäufe in Europa umkehren kann. Bis dahin bieten das starke Händlernetzwerk und die starke Position im Elektrosegment eine solide Basis.






