Jugend-Engagement-Preis 2024: Diese Projekte aus Sachsen-Anhalt überzeugen
Jonas SchulteJugend-Engagement-Preis 2024: Diese Projekte aus Sachsen-Anhalt überzeugen
Der 23. Jugend-Engagement-Preis (JEP) ehrt herausragende Jugendprojekte in Sachsen-Anhalt
Beim diesjährigen Jugend-Engagement-Preis (JEP) wurden beeindruckende Initiativen junger Menschen aus ganz Sachsen-Anhalt gewürdigt. Insgesamt 53 Projekte wurden eingereicht – ein Beweis für das Engagement und die Tatkraft der Jugend in der Region. Besonders hervorzuheben sind dabei bürgerschaftliche Vorhaben aus ländlichen Gebieten, in denen junge Menschen aktiv die Zukunft ihrer Gemeinden mitgestalten.
Die feierliche Preisverleihung fand im Rahmen des Future Festivals im Volkspark von Halle (Saale) statt. Staatssekretärin Susi Möbbeck betonte in ihrer Rede die 23-jährige Tradition des Preises und lobte die jungen Engagierten als treibende Kraft für gesellschaftlichen Wandel.
Den Preis für Jugendprojekte in Demokratiepartnerschaften erhielt das Projekt „Die Kante“ aus Merseburg. Die Initiative „Positive AUSlese“ wurde mit dem Batsheva-Dagan-Preis für Erinnerungskultur ausgezeichnet – ihr Fokus liegt auf inklusiver Geschichtsvermittlung. Rabia Lore Ekim aus Aschersleben erhielt den Mutpreis für ihr Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus.
Mit einem Jurypreis wurden die Projekte „Gutenberg-Dorf Jugend“ sowie das „Youth for You“-Redaktionsteam aus Stendal geehrt. Ebenfalls ausgezeichnet wurden „Mitte Dessau – Das urbane Wohnzimmer“ und das Projekt „Inklusion im Sport“. Den Publikumspreis sicherte sich der Landsberger Kinderpodcast.
Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration sowie das Bildungsministerium veröffentlichten einen digitalen und gedruckten Leitfaden, der engagierte Jugendliche – insbesondere in schwierigen Situationen – unterstützen soll. Der JEP hat zum Ziel, Jugendprojekte sichtbar zu machen, anzuerkennen und finanziell zu fördern, um ihre langfristige Wirkung in Sachsen-Anhalt zu sichern.
Die Auszeichnungen würdigten eine breite Palette an Initiativen – von Demokratiepartnerschaften über Erinnerungskultur bis hin zu Antidiskriminierungsarbeit. Mit dem Leitfaden und der finanziellen Förderung sollen diese Projekte nachhaltig gestärkt werden. Die Veranstaltung unterstrich einmal mehr die zentrale Rolle des Jugendengagements für die Zukunft der Region.






