19 March 2026, 20:05

Kostenloser Mietcheck der Linken deckt ungerechte Mieterhöhungen in Halle auf

Reihe von Häusern mit Fenstern, Türen, Säulen, Geländern, Stufen und Dächern, umgeben von einem Metallzaun, Gras, Pflanzen, Bäumen und einem bewölkten Himmel, mit einem Mietschild unten, das das Objekt unter der Adresse 5901 S Elmwood Ave, Chicago 60618 auflistet.

Kostenloser Mietcheck der Linken deckt ungerechte Mieterhöhungen in Halle auf

Halles (Saale) Linke startet kostenloses Online-Tool zur Überprüfung von Mietpreiserhöhungen

Die Linke in Halle (Saale) hat ein kostenloses Online-Tool eingeführt, mit dem Mieter:innen aktuelle Mietanpassungen überprüfen können. Der sogenannte Mietcheck vergleicht individuelle Mietpreise mit dem offiziellen Mietspiegel der Stadt für die Jahre 2024–2026. Damit können Bewohner:innen nun prüfen, ob ihre Vermieter:innen faire Anpassungen vorgenommen haben – oder ob sie zu viel verlangen.

Die Idee stammt von Jannik Balint, dem Direktkandidaten der Linken für die Region. Nach der Prüfung von Mieterhöhungen im Norden Halles entdeckte er Fehler bei einer Erhöhung um 20 Prozent. Dies veranlasste die Entwicklung des Tools, das nun unter www.dielinke-halle.de/mietspiegel verfügbar ist.

Ehrenamtliche der Linken prüfen jede eingereichte Anfrage auf Richtigkeit. Ziel des Services ist es, Mieter:innen klare Informationen über gesetzlich zulässige Mietpreise zu geben.

Um die Wohnungsnot in Halle weiter zu diskutieren, veranstaltet die Partei am 28. März um 16 Uhr eine öffentliche Veranstaltung. Die Zusammenkunft findet im Offspace, Berliner Straße 242, statt, wo Betroffene ihre Erfahrungen austauschen und politische Vorschläge hören können. Bodo Meerheim, der wohnungspolitische Sprecher der Linken, setzt sich seit Langem für stärkeren Mieterschutz und bezahlbaren Wohnraum in der Stadt ein.

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Der Mietcheck bietet den Hallenser:innen eine direkte Möglichkeit, ungerechtfertigte Mieterhöhungen anzufechten. Mit der anstehenden Veranstaltung will die Linke zudem Feedback sammeln und politische Veränderungen vorantreiben. Mieter:innen können das Tool nun online nutzen oder an der Diskussion teilnehmen, um mehr über ihre Rechte zu erfahren.

Quelle