Dreyer fühlt mehr Spannung als in ihren eigenen Wahlkämpfen - Landtagswahl Rheinland-Pfalz: SPD holt auf – CDU zittern lässt
Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März 2026 entwickelt sich zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen. Aktuelle Umfragen zeigen die CDU knapp vor der SPD, doch der Vorsprung schmilzt in den letzten Tagen zusehends. Die ehemalige Ministerpräsidentin Malu Dreyer bleibt zuversichtlich, dass die von Alexander Schweitzer geführte SPD den Sieg noch erringen kann.
Wochenlang lag der CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder in den Partei-Umfragen knapp vor Schweitzer. Um den 13. März herum kam die CDU auf 28 Prozent, während die SPD bei 26 Prozent lag. Bis zum 17. März verringerte sich der Abstand weiter, und zwei Tage vor der Wahl führte die CDU mit 29 zu 27 Prozent. Dennoch genießt Schweitzer in den persönlichen Beliebtheitswerten weiterhin höhere Zustimmung als sein Kontrahent.
Dreyer, die den Bundesland jahrelang als Ministerpräsidentin führte, lobte Schweitzers Wahlkampf für dessen unermüdlichen Einsatz. Sie gab zu, dass es vom Rand aus zuzusehen diesmal noch nervenaufreibender sei als selbst aktiv mitzuwirken. Aus ihrer Sicht könnte der SPD-Schluss spurt am Ende noch den Ausschlag geben.
Das Wahlergebnis wird davon abhängen, ob die SPD ihren späten Schwung nutzen kann, um die knappe Führung der CDU noch zu überholen. Dreyers Optimismus und Schweitzers persönliche Popularität deuten darauf hin, dass das Rennen noch lange nicht entschieden ist. Die Wähler werden am Sonntag entscheiden, ob die SPD an der Macht bleibt oder die CDU die Regierung übernimmt.






