MDV erhöht Fahrpreise um bis zu 5,56 Prozent ab 2025
Fahrpreise im Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) steigen
Die Tarife im gesamten Netz des Mitteldeutschen Verkehrsverbunds (MDV) werden angehoben. Die Preiserhöhungen liegen im Schnitt bei 5,56 Prozent und betreffen ab Anfang nächsten Jahres Busse, Straßenbahnen und Züge. Als Hauptgründe nennen die Verantwortlichen gestiegene Spritkosten und Tarifabschlüsse.
Das MDV-Gebiet umfasst eine große Region, darunter die Städte Halle (Saale) und Leipzig sowie die Landkreise Altenburger Land, Burgenlandkreis, Leipzig, Nordsachsen und Saalekreis. Zudem sind regionale Bahnverbindungen in Wittenberg, Anhalt-Bitterfeld und der Stadt Dessau-Roßlau eingebunden.
In Leipzig steigen die Preise um 5,0 Prozent, in Halle um 3,2 Prozent. In den übrigen Landkreisen liegt die durchschnittliche Erhöhung bei 5,56 Prozent. Die Verkehrsbehörden begründen die Anpassungen mit höheren Betriebskosten, insbesondere durch gestiegene Spritpreise und jüngste Lohnerhöhungen im Rahmen von Tarifverträgen.
Die Änderungen gelten für alle Verkehrsmittel im MDV-Netz – von städtischen Straßenbahnen bis zu Regionalzügen. Pendler und Vielfahrer müssen sich ab der nächsten Tarifanpassung auf höhere Kosten einstellen.
Die Preiserhöhungen treten im gesamten MDV-Gebiet in Kraft und wirken sich auf die täglichen Fahrten Tausender Menschen aus. Die Verkehrsbetriebe betonen, dass die Anpassungen auf unvermeidbare Kostendrucke zurückzuführen seien und nicht mit einem erweiterten Angebot einhergingen. Fahrgäste werden aufgefordert, vor der Reiseplanung die aktualisierten Preise zu prüfen.






