Meyer Burger versteigert Maschinen und Büromöbel nach der Pleite

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Ein Ladeneinrichtungsbild mit Artikeln auf Gestellen, Lampen und zusätzlichen Objekten in der linken Ecke.

Versteigerung des Inventars des insolventen Solarherstellers Meyer Burger - Meyer Burger versteigert Maschinen und Büromöbel nach der Pleite

Der Schweizer Solarmodulhersteller Meyer Burger hat mit der Versteigerung von knapp 1.500 Gegenständen aus seinen geschlossenen Werken in Thalheim und Freiberg begonnen. Die Auktion folgt auf die Insolvenz des Unternehmens, die am 1. September zur Einstellung des Betriebs zwang. Bisher hat sich kein Investor gefunden, der das Unternehmen retten könnte.

Zum Verkauf stehen vielfältige Vermögenswerte – von kleinen Büromaterialien bis hin zu schweren Maschinen. Topfpflanzen, Trittleitern und Schreibtische beginnen bei 10 Euro, während eine komplette Produktionsstraße für Solarzellen mit einem Preis von 1,5 Millionen Euro angeboten wird. Auch Werkzeuge und Industrieausrüstung sind unter den Auktionsposten zu finden.

Die Produktion in beiden Standorten war im vergangenen Monat abrupt eingestellt worden, nachdem das Unternehmen keinen Käufer finden konnte. Die Insolvenzverwalter führen zwar weiterhin Gespräche mit nicht namentlich genannten Interessenten, doch bisher kam es zu keiner Einigung. Der Zusammenbruch hat rund 540 Mitarbeiter arbeitslos zurückgelassen, von denen die meisten bereits entlassen wurden.

Die Auktion markiert die letzte Phase der Abwicklung der deutschen Meyer-Burger-Standorte. Die Erlöse aus den Verkäufen sollen zur Begleichung der Schulden verwendet werden. Die Zukunft des Unternehmens hängt nun davon ab, ob sich doch noch ein Investor in letzter Minute findet.