Mönchengladbach modernisiert zwölf Schulen für mehr Energieeffizienz bis 2028
Leon SchulzMönchengladbach modernisiert zwölf Schulen für mehr Energieeffizienz bis 2028
Mönchengladbach hat Pläne vorgestellt, die Energieeffizienz in zwölf Schulen zwischen 2026 und 2028 deutlich zu verbessern. Wie die Stadtverwaltung im März 2026 bestätigte, sollen Heizungsanlagen modernisiert und Wärmepumpen installiert werden. Diese Maßnahmen sind eine Reaktion auf steigende Energiekosten und die Bemühungen, die Emissionen kommunaler Gebäude zu senken.
Die Energieausgaben der Stadt waren 2024 stark angestiegen und erreichten 10,7 Millionen Euro – ein Anstieg um 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch blieb der CO₂-Fußabdruck der städtischen Gebäude mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten nahezu unverändert. Der Verbrauch an Heizöl stieg von 4,75 Millionen auf 6 Millionen Kilowattstunden, was teilweise auf Vorratskäufe im Jahr 2022 zurückzuführen ist, während der Gasverbrauch mit 50,4 Millionen Kilowattstunden stabil blieb.
Schulen waren dabei die größten Energieverbraucher: Sie machten 49 Prozent des Strombedarfs und 62,5 Prozent des Gasverbrauchs aus. Um gegenzusteuern, hat die Stadt in den vergangenen zwei Jahren bereits in bessere Überwachungssysteme und Gebäudeautomation investiert. Eine kürzlich durchgeführte Modernisierung der Beleuchtung kostete rund 850.000 Euro, wobei die Hälfte der Mittel aus einem Bundeszuschuss stammte.
Für die Zukunft plant die Stadt, veraltete Stromzähler auszutauschen und Wasser- sowie Wärmedaten in einer einzigen Plattform zusammenzuführen. Zudem sind die Installation von Solaranlagen und weitere Heizungsmodernisierungen für den Zeitraum 2026 bis 2028 vorgesehen.
Die zwölf ausgewählten Schulen sollen bis 2028 neue Heizsysteme und Wärmepumpen erhalten. Ziel dieser Maßnahmen ist es, langfristig Kosten und Emissionen zu reduzieren – auch wenn die Energieausgaben vorerst hoch bleiben. Die Stadt bleibt weiterhin auf Bundesfördergelder angewiesen, um ihre Effizienzprojekte zu finanzieren.






