19 April 2026, 10:06

Neues Gesetz soll Baukosten senken und Wohnraum erschwinglicher machen

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung eines zweistöckigen Gebäudes mit zahlreichen rechteckigen Fenstern und einer zentralen Tür, das als das erste deutsche Haus im 18. Jahrhundert bezeichnet wird, begleitet von Text auf demselben Blatt Papier.

Neues Gesetz soll Baukosten senken und Wohnraum erschwinglicher machen

Bauministerin Verena Hubertz stellt Gesetzesplan für günstigeres Bauen vor

Bundesbauministerin Verena Hubertz hat Pläne für ein neues Gesetz vorgestellt, das die Baukosten senken soll. Das sogenannte Gebäudetyp-E-Gesetz zielt darauf ab, Wohnungsbauprojekte zu beschleunigen und Wohnraum bezahlbarer zu machen. Laut Hubertz führen schnellere Bauverfahren zu erheblichen Einsparungen – sowohl für Bauträger als auch für Käufer:innen.

Der Gesetzentwurf konzentriert sich auf die Vereinfachung von Baustandards, um die Ausgaben zu reduzieren. Hubertz betonte, dass übermäßige Vorschriften die Preise in die Höhe getrieben und Wohnen für viele unerschwinglich gemacht hätten. Durch schlankere Abläufe hofft die Regierung, die Kosten zu drücken, ohne dabei Sicherheit und Qualität zu gefährden.

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Die Ministerin machte deutlich, dass das Gesetz noch in diesem Jahr auf den Weg gebracht wird. "Bis Jahresende wird das umgesetzt", kündigte sie an. Einen konkreten Termin nannte sie jedoch nicht und unterstrich, dass eine gründliche Vorbereitung wichtiger sei als eine überstürzte Einführung.

Bevor das Gesetz finalisiert wird, wird die Regierung mit Branchenverbänden und Bauexpert:innen beraten. deren Feedback soll helfen, Regelungen zu entwickeln, die Effizienz mit praktischen Anforderungen in Einklang bringen. Hubertz wies zudem darauf hin, dass schnellere Bauzeiten direkt zu finanziellen Vorteilen führen: "Wer schneller bauen kann, spart viel Geld."

Mit dem Gebäudetyp-E-Gesetz sollen überflüssige Komplexitäten abgebaut und die Wohnkosten gesenkt werden. Sowohl Bauträger als auch Wohnungsuchende könnten entlastet werden, sobald das Gesetz in Kraft tritt. Als nächste Schritte plant die Regierung, den Entwurf mit Fachleuten zu verfeinern, bevor er noch in diesem Jahr eingebracht wird.

Quelle