26 March 2026, 18:05

Neues inklusives Wohnheim in Kloschwitz setzt Maßstäbe für barrierefreies Leben

Gruppe von Menschen vor einem Gebäude mit Kuppel, einige im Rollstuhl, andere stehend, mit Ständen mit Papieren, Fotorahmen und Fahnenmasten an den Wänden und Statuen an der Decke.

Neues inklusives Wohnheim in Kloschwitz setzt Maßstäbe für barrierefreies Leben

In Kloschwitz entsteht neues Wohnheim für Menschen mit Behinderung

In Kloschwitz, einem Ortsteil der Gemeinde Salzatal im Saalekreis, nimmt ein modernes Wohnprojekt für Menschen mit Behinderung Gestalt an. Mit über 4,7 Millionen Euro aus dem Corona-Soforthilfefonds finanziert, setzt die Einrichtung auf barrierefreies Wohnen und eine personenzentrierte Betreuung, um die Lebensqualität ihrer zukünftigen Bewohner zu verbessern.

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Das Vorhaben stellt einen wichtigen Schritt in der inklusiven Wohnraumgestaltung dar: Es verbindet Selbstständigkeit mit Gemeinschaft und setzt neue Maßstäbe für barrierefreies Bauen.

Kürzlich feierte der zweigeschossige Neubau der Bethel-Wohnstätte Richtfest. Im Kloschwitzer Ortsteil Johannashall gelegen, wird das Gebäude vier Wohngruppen mit jeweils Einzelzimmern – ausgestattet mit eigenen Küchennischen und Bädern – sowie gemeinsamen Wohn- und Kochbereichen bieten.

Besonderer Wert wurde auf Barrierefreiheit und moderne Sicherheitsstandards gelegt. Hygienekonzepte sind durchdacht integriert, um ein sicheres Umfeld für die Bewohner zu gewährleisten. Außen entsteht eine verkehrsfreie Fläche nach Art eines Dorfplatzes, die Begegnungen zwischen Bewohnern und Besuchern fördern soll.

Das bestehende Gebäude bleibt vorerst in Nutzung und könnte später zu einem Mehrgenerationenhaus umgebaut werden. Die Evangelische Stadtmission Halle, Trägerin des Projekts, setzt zudem auf Nachhaltigkeit: Energieeffizienzmaßnahmen und klimafreundliche Lösungen sollen den ökologischen Fußabdruck verringern – ganz im Sinne einer zukunftsfähigen Wohnraumgestaltung.

Nach Fertigstellung wird die Einrichtung einen modernen, inklusiven Lebensraum für Menschen mit Behinderung bieten. Die Investition von 4,7 Millionen Euro unterstreicht das Engagement für höhere Betreuungsstandards, Gemeinschaft und ökologische Verantwortung. Durch die Kombination aus privaten Rückzugsräumen und gemeinsamen Bereichen wird sowohl Selbstbestimmung als auch sozialer Austausch gefördert.

Quelle