"Ohligs City Ring": Mehr Busse, weniger Parkplätze – lohnt sich das?
Jonas Schulte"Ohligs City Ring": Mehr Busse, weniger Parkplätze – lohnt sich das?
Das Projekt „Ohligs City Ring“ soll umweltfreundliche Mobilität fördern und die Anbindung an die Innenstadt verbessern. Zudem strebt es eine bessere Erreichbarkeit des Hauptbahnhofs an und zielt darauf ab, den Verkehrsfluss zu optimieren. Ein zentraler Bestandteil des Vorhabens sind Aufwertungen im Öffentlichen Nahverkehr, darunter barrierefreie Bushaltestellen.
Erwogen wird auch ein Einbahnstraßensystem im Bereich Rennpatt, um den Verkehr zu entlasten und Busse reibungsloser fahren zu lassen. Insgesamt fallen durch das Projekt 35 Parkplätze weg, davon 28 allein in der Kottendorfer Straße und der Bahnstraße. Am Rennpatt selbst gibt es jedoch keine Nettoverluste: Hier werden acht neue Stellplätze die acht entfallenen ersetzen.
Sicherheitsaspekte sind ein Hauptgrund für die Umgestaltung, da sie Konflikte zwischen parkenden Autos und Bussen verringert. Dennoch bleiben Fragen offen – etwa, wo die übrigen verlorenen Parkplätze ersetzt werden könnten.
Aktuell dreht sich die Diskussion darum, ob die Vorteile des Projekts die Parkplatzverluste aufwiegen. Die Stadtverwaltung muss zudem alternative Lösungen für die Betroffenen prüfen.
Das Vorhaben verspricht bessere Busverbindungen, sicherere Straßen und eine höhere Barrierefreiheit. Allerdings geht es in mehreren Bereichen mit einem Rückgang der Parkkapazitäten einher. Die Stadt steht nun vor der Aufgabe, diese Verluste auszugleichen – ohne ihre Verkehrsziele aus den Augen zu verlieren.






