ORF-Special "We Are Eurovision" floppt mit peinlichen Momenten und schwachen Quoten
Moritz HoffmannORF-Special "We Are Eurovision" floppt mit peinlichen Momenten und schwachen Quoten
„We Are Eurovision“: ORF-Special scheitert mit neuem Blick auf Österreichs Grand-Prix-Geschichte
Ein kürzlich ausgestrahltes ORF-Special mit dem Titel We Are Eurovision versuchte, über bloße Nostalgie hinauszugehen und Österreichs Eurovision-Vergangenheit frisch aufzuarbeiten. Die von Barbara Schöneberger moderierte Eröffnungsnummer sorgte jedoch nach einer Reihe peinlicher Momente für Kritik. Die Zuschauerzahlen blieben bescheiden: Im Schnitt verfolgten nur 216.000 Menschen den ersten Teil der Sendung.
Der Abend begann holprig – Schönebergers Einstieg erhielt von den Zuschauern glatt null Punkte. Ihr Versuch, mit Humor zu punkten, umfasste unter anderem einen schlecht sitzenden Filzbart, der als spontaner Ersatz für eine Wurst-Requiste herhalten musste. Zudem interpretierte sie Rise Like a Phoenix, den Siegertitel von Conchita Wursts legendärem Triumph 2014, doch der Verweis verfehlte seine Wirkung.
Ein Lichtblick war Lizzi Engstlers Auftritt, deren spielerischer Einsatz des Wortes urcool das Publikum für sich gewann. Später erinnerte die Show an Österreichs Eurovision-Sieg 1966 – ein Erfolg, den Schöneberger selbst für sich reklamierte, auch wenn Fans diskutierten, ob sie das Land damals tatsächlich vertreten hatte.
Insgesamt gelang es dem Special nicht, ein breites Publikum zu begeistern. Die Eröffnungsnummer scheiterte kläglich, und selbst charmante Momente wie Engstlers Auftritt konnten die schwache Resonanz nicht ausgleichen. Die endgültigen Zuschauerzahlen spiegelten die durchwachsenen Reaktionen wider.






