Pavlovićs WM-Traum wackelt: Hüftprobleme gefährden Länderspieleinsatz
Leon SchulzVerbeulter Pavlovic für den DFB? FC Bayern äußert Bedenken - Pavlovićs WM-Traum wackelt: Hüftprobleme gefährden Länderspieleinsatz
Aleksandar Pavlovićs Einsatz bei den anstehenden Länderspielen Deutschlands ist wegen anhaltender Hüftbeschwerden ungewiss. Der Mittelfeldspieler des FC Bayern München fehlte beim jüngsten 4:0-Sieg seines Clubs gegen Union Berlin, was Fragen nach seiner Fitness aufwirft. Sowohl der Verein als auch die Nationalmannschaft bewerten nun seinen Zustand vor den wichtigen anstehenden Partien.
Bayerns Cheftrainer Vincent Kompany und Sportdirektor Christoph Freund äußerten Bedenken hinsichtlich Pavlovićs Einsatzfähigkeit für die Nationalelf. Freund betonte die Notwendigkeit eines vorsichtigen Vorgehens und warnte, dass eine zu frühe Belastung des Spielers zu einer schwerwiegenderen Verletzung führen könnte. Kompany bestätigte, dass jede Entscheidung in Absprache mit dem medizinischen Team getroffen werde.
Der 20-Jährige, der bereits neun Länderspiele bestritten hat, gilt als möglicher Stammspieler für Deutschland bei der WM 2026, die am 11. Juni beginnt. Angesichts des nahenden Turniers sind sich sowohl der FC Bayern als auch Nationaltrainer Julian Nagelsmann einig, dass seine langfristige Fitness Priorität haben muss. Freund wies zudem darauf hin, dass Pavlović in den letzten Monaten extensiv gespielt habe und daher eine sorgfältige Steuerung seiner Belastung erforderlich sei.
Die anstehenden Testspiele gegen die Schweiz in Basel und Ghana in Stuttgart sind Teil der WM-Vorbereitung Deutschlands. Die Mannschaft muss entscheiden, ob ein Einsatz Pavlovićs das Risiko wert ist, bevor diese Partien anstehen.
Die endgültige Entscheidung über seinen Einsatz wird von den medizinischen Untersuchungen in den kommenden Tagen abhängen. Sein Fehlen beim letzten Bayern-Spiel unterstreicht die Notwendigkeit von Vorsicht – sowohl Verein als auch Nationalmannschaft konzentrieren sich darauf, ihn fit für die WM zu halten. Der Zustand des Mittelfeldspielers wird genau beobachtet, während Deutschland den Kader für den Sommer finalisiert.






