Peter Heilker wird neuer Intendant der Leipziger Oper ab 2028
Leipzig berufen Peter Heilker zum neuen Intendanten des renommierten Opernhauses
Peter Heilker übernimmt ab der Spielzeit 2028/29 für fünf Jahre die Leitung der Leipziger Oper und folgt damit auf Tobias Wolff, der nach Braunschweig wechselt. Derzeit bekleidet Heilker eine Führungsposition am Wiener MusikTheater an der Wien und bringt jahrzehntelange Erfahrung in der Branche mit.
Die Entscheidung des Stadtrats folgt einem gründlichen Auswahlverfahren. Seit 2021 wirkt Heilker als stellvertretender Direktor in Wien, wo er für die Programmgestaltung und Besetzung verantwortlich zeichnet. Zu seinen Aufgaben gehören die Prägung des Repertoires sowie die internationale Besetzungspolitik.
Vor seiner Tätigkeit in Wien war Heilker jahrelang als Operndirektor in St. Gallen und als Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper tätig. Seine lange Karriere hat ihm den Ruf eines künstlerisch visionären Führers eingebracht. In Leipzig wird er sowohl die Opernsparte als auch die Gesamtleitung übernehmen.
Bis zu Heilkers Amtsantritt im August 2028 übernimmt die Verwaltungsdirektorin Lydia Schubert kommissarisch die Geschäftsführung. Der Wechsel vollzieht sich, während der aktuelle Intendant Tobias Wolff am Ende dieser Spielzeit nach Braunschweig wechselt, wo er die Position des Generalintendanten übernimmt.
Heilker bezeichnete Leipzig als eine "Stadt der Musik" und ein "Leuchtfeuer" für die Künste. Seine Pläne umfassen eine enge Zusammenarbeit mit dem lokalen Publikum, Stadtvertretern und Künstlern, um die künstlerische Ausrichtung der Oper weiterzuentwickeln. Ziel ist es, das Profil der Institution zu stärken und gleichzeitig eine breitere gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.
Mit Heilkers Berufung beginnt ein neues Kapitel für die Leipziger Oper. Sein Vertrag läuft bis 2033 und gibt ihm damit Spielraum, seine Vision umzusetzen. Die Stadt blickt einer Phase künstlerischer Weiterentwicklung unter seiner Führung entgegen.






