Projekt Pangea revolutioniert Stablecoin-Handel zwischen Euro und Korean-Won
Jonas SchulteProjekt Pangea revolutioniert Stablecoin-Handel zwischen Euro und Korean-Won
Projekt Pangea: Direkter Austausch zwischen Euro- und Korean-Won-Stablecoins
Ein neues Vorhaben mit dem Namen Projekt Pangea zielt darauf ab, den direkten Austausch zwischen Euro- und Korean-Won-Stablecoins zu ermöglichen. An dem Projekt beteiligt sich ein Konsortium großer Finanzinstitute, die gemeinsam mit Chainlink schnellere Abwicklungssysteme für den Devisenhandel testen.
Das Unternehmen FairSquareLab hat eine auf Blockchain basierende Plattform für Devisentransaktionen entwickelt. Diese Technologie wird Projekt Pangea unterstützen, indem sie spezialisierte Werkzeuge für die Abwicklung von Geschäften zwischen regulierten Digitalwährungen bereitstellt.
Chainlink wird sichere Datenfeeds für die Abwicklungsinfrastruktur liefern, die Kompatibilität zwischen verschiedenen Netzwerken gewährleisten und die Transaktionen zwischen den Euro- und Korean-Won-Stablecoins koordinieren. Die Plattform ermöglicht synchronisierte Payment-versus-Payment-Transaktionen – das bedeutet, dass Gelder erst dann den Besitzer wechseln, wenn beide Seiten der Transaktion bestätigt sind.
Die am Projekt beteiligten Banken testen das System derzeit in einer Pilotphase, um die sofortige T+0-Abwicklung zu erproben. Dadurch könnten Verzögerungen bei internationalen Währungstransfers entfallen. Chainlink übernimmt dabei die Brücke zwischen den traditionellen Swift-Systemen und neueren Distributed-Ledger-Netzwerken und sorgt so für eine reibungslose Integration von alter und neuer Finanzinfrastruktur.
Projekt Pangea markiert einen wichtigen Schritt hin zu schnelleren und effizienteren grenzüberschreitenden Transaktionen. Die Zusammenarbeit zwischen Chainlink, FairSquareLab und den Finanzinstituten könnte die Art und Weise verändern, wie regulierte Stablecoins gehandelt werden. Die Pilottests werden zeigen, ob die T+0-Abwicklung auch im größeren Maßstab zuverlässig funktioniert.
