21 March 2026, 08:05

"Rehné" – der einsame Hirsch an der A7 wird zur lokalen Berühmtheit

Ein Hirsch, der eine von Pfählen gesäumte Waldstraße überquert, mit hohen Bäumen und saftig grünem Gras auf beiden Seiten und dem Himmel im Hintergrund.

Tiermagnet auf der A7: Hunderte Anrufe wegen Hirsch - "Rehné" – der einsame Hirsch an der A7 wird zur lokalen Berühmtheit

Ein einzelner Hirsch ist in der Nähe der Autobahn A7 bei Soltau zu einer vertrauten Erscheinung geworden. Von Einheimischen liebevoll "Rehné" getauft, wird das Tier seit über zwei Jahren in der Gegend gesichtet – ohne dass es bisher zu Zwischenfällen gekommen wäre. Nun ergreifen die Behörden Maßnahmen, um Autofahrer auf seine Anwesenheit aufmerksam zu machen.

Der Hirsch, der schätzungsweise drei Jahre alt ist, hält sich häufig in der Nähe der Abfahrt Soltau-Süd in Richtung Hannover auf. Anders als andere Rehe hat er sich selten weit von der Autobahn entfernt, weshalb Experten vermuten, dass er sein ganzes Leben in diesem Gebiet verbracht haben könnte.

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Die Polizei bestätigte, dass "Rehné" bisher in keine Unfälle verwickelt war. Dennoch warnen die Behörden davor, abrupt zu bremsen oder anzuhalten, sollte das Tier gesichtet werden. Um die Sicherheit zu erhöhen, werden in Kürze Warnschilder an den Abschnitten aufgestellt, in denen der Hirsch am häufigsten beobachtet wird.

Es gibt keine bestätigten Berichte über einen weiteren Hirsch mit dem Namen "Rehné" in der Region, und auch die heimische Wildtierpopulation wurde durch die Anwesenheit des Tieres in den letzten Jahren nicht beeinträchtigt. Der Hirsch wird meist allein gesichtet und hält sowohl Abstand zum Verkehr als auch zu anderen Rehen.

Die neuen Warnschilder sollen das Risiko für Autofahrer verringern, ohne den Hirsch aus seinem Lebensraum zu vertreiben. Fahrern wird geraten, wachsam zu bleiben, aber keine ruckartigen Ausweichmanöver zu unternehmen, falls sie dem Tier begegnen. Die Behörden werden die Situation weiterhin beobachten, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Quelle