Rheinmetall liefert Laser-Leuchtmodule für die deutsche Armee

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Ein Teil eines Kriegsschiffs ist auf der Wasseroberfläche zu sehen.

Rheinmetall liefert Laser-Leuchtmodule für die deutsche Armee

Rheinmetall liefert Laserlicht-Module für die Bundeswehr

Ankündigung Rheinmetall liefert hochmoderne Laserlicht-Module an die Bundeswehr, um die Fähigkeiten der neuen Sturmgewehre zu verbessern.

  1. Dezember 2025, 19:54 Uhr

Schlagwörter Industrie, Finanzen, Luft- und Raumfahrt, Cybersicherheit

Rheinmetall hat den bislang größten Auftrag im Bereich Soldatenelektronik erhalten – ein Geschäfte im Wert von mehreren hundert Millionen Euro. Im Rahmen des Abkommens wird das Unternehmen in den nächsten sieben Jahren fortschrittliche Laserlicht-Module an die Bundeswehr liefern. Diese Module sollen die Präzision und Wirksamkeit der neuen Sturmgewehre der Truppe deutlich erhöhen.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat die Finanzierung für bis zu 250.000 LLM-VarioRay-Laserlicht-Module bewilligt. Bisher wurden 130.000 Einheiten im Wert von 255 Millionen Euro genehmigt. Die Technologie ermöglicht es Soldaten, Ziele auch unter schwierigen Lichtverhältnissen präzise zu erkennen, zu identifizieren und zu markieren.

Die gleichen Module kommen bereits in anderen Streitkräften zum Einsatz. Die britische Armee nutzt sie als Laser-Light-Module MK3, während die Schweizer Armee sie als Laser-Licht-Modul 19 bezeichnet. Die Produktion und Auslieferung im Rahmen dieser rekordverdächtigen Vereinbarung übernimmt die Rheinmetall-Tochter Rheinmetall Soldier Electronics.

Der Auftrag stellt einen bedeutenden Meilenstein für die Sparte Soldatenelektronik von Rheinmetall dar. Die Bundeswehr wird die Module in den kommenden sieben Jahren erhalten, was die Fähigkeiten ihrer neuen Sturmgewehre weiter stärken wird. Zudem festigt der Deal den Ruf des LLM-VarioRay als zuverlässiges System unter den NATO-Partnern.