Sachsen-Anhalt meldet Rückgang bei Drogen- und Alkoholtoten im Verkehr
Sachsen-Anhalt verzeichnet deutlichen Rückgang bei drogenbedingten Verkehrstoten
In Sachsen-Anhalt ist die Zahl der drogenbedingten Verkehrstoten deutlich gesunken. Während 2024 noch fünf Menschen bei solchen Unfällen ums Leben kamen, gab es 2025 keinen einzigen Todesfall. Dennoch bleiben alkoholverursachte Unfälle ein Problem: 2024 starben zehn Menschen bei Alkoholunfällen im Land, im Folgejahr sank die Zahl auf zwei. Insgesamt blieb die Anzahl der Vorfälle mit Alkohol- oder Drogeneinfluss jedoch hoch – 2025 wurden 1.269 Unfälle registriert, bei denen 681 Menschen verletzt wurden.
Um das Problem zu bekämpfen, beteiligt sich die Landespolizei Sachsen-Anhalt an einer einwöchigen Verkehrskontrollaktion. Vom 15. bis 21. Juni 2026 werden Beamte täglich im gesamten Landesgebiet Kontrollen durchführen. Die Maßnahme ist Teil der grenzüberschreitenden Initiative „Alkohol & Drogen“ der europäischen Verkehrspolizei-Organisation ROADPOL und zielt darauf ab, unter Einfluss stehende Fahrer zu identifizieren.
Mit den verstärkten Kontrollen will die Polizei zu sicherem Verhalten im Straßenverkehr anhalten. Durch wechselnde regionale Schwerpunkte soll während der Aktion eine flächendeckende Präsenz gewährleistet werden. Die Landespolizei hofft, dass die gezielten Überprüfungen die Zahl der Unfälle durch Alkohol und Drogen verringern. Die Kampagne knüpft an frühere Bemühungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit an. Die Behörden betonen weiterhin die Bedeutung verantwortungsvollen Fahrens.






