Sachsen-Anhalt rettet vier Industriekulturdenkmäler mit Millionenförderung
Moritz HoffmannSachsen-Anhalt rettet vier Industriekulturdenkmäler mit Millionenförderung
Vier Industriekulturdenkmäler in Sachsen-Anhalt erhalten Bundesförderung für ihre Erhaltung. Die Projekte sind Teil des Investitionsprogramms Industriekultur (InKult), das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien unterstützt wird. Bis 2038 soll die Region rund 35 Millionen Euro für die Instandhaltung ihrer industriellen Wahrzeichen erhalten.
Zu den geförderten Standorten gehört das INTEX-Gebäude in Weißenfels, ein historisches Industriebauwerk. Ebenfalls profitiert das Flachlager Sophienhafen in Halle (Saale) von dem Programm. Gefördert werden zudem die Briquettefabrik Herrmannsschacht in Zeitz sowie der Borlach-Schacht am Borlachturm in Bad Dürrenberg.
Das Programm konzentriert sich auf nachhaltige Sanierung und die Verbesserung der öffentlichen Zugänglichkeit dieser Bauten. Es knüpft an eine übergeordnete Initiative an, die das Bundesministerium für Kunst und Medien Anfang 2026 angekündigt hatte. Derzeit erhalten oder bereiten sich auch drei weitere Bundesländer – Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Baden-Württemberg – auf ähnliche Fördermittel für ihre Industriedenkmäler vor.
Die finanzielle Unterstützung soll herausragende Industrieanlagen sichern und ihre langfristige Nutzung gewährleisten. Bei den Erhaltungsmaßnahmen stehen statische Stabilität und Besucherfreundlichkeit im Vordergrund, um die Stätten für kommende Generationen zu bewahren.
Die 35 Millionen Euro werden in den nächsten 15 Jahren dazu beitragen, das industrielle Erbe Sachsen-Anhalts zu erhalten. Die vier Projekte sind Teil einer bundesweiten Anstrengung zum Schutz und zur Modernisierung historischer Industrieanlagen. Die Förderung stellt sicher, dass diese Wahrzeichen funktionsfähig bleiben und der Öffentlichkeit zugänglich sind.






