Sachsen kämpft gegen Elektroschrott: Neue Ideen in der Abfallvermeidungswoche

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Ein Raum mit einem Tisch, auf dem ein Laptop, Lautsprecher, Monitor, Tastatur, Ball, Maus, Scanner und Papiere liegen, und einem weiteren Tisch mit Elektronikgeräten im Hintergrund, mit Charts und Postern an der Wand dahinter.

Sachsen kämpft gegen Elektroschrott: Neue Ideen in der Abfallvermeidungswoche

Europäische Woche der Abfallvermeidung: Fokus auf Elektroschrott in Sachsen

Vom 22. bis 30. November 2025 findet die Europäische Woche der Abfallvermeidung statt – in diesem Jahr mit besonderem Schwerpunkt auf der Reduzierung von Elektroschrott in Sachsen. In Sachsen-Anhalt organisiert das Landesamt für Umweltschutz am 27. November eine zentrale Veranstaltung, die sich mit der Frage von Einweg- versus Mehrwegprodukten befasst. Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund, dass Behörden auf das wachsende Problem ungenutzter Geräte in Haushalten der Region aufmerksam machen.

Sachsen-Anhalts Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat wiederholt zu einer besseren Wiederverwertung alter Elektronikgeräte in Sachsen aufgerufen. 2023 sammelte das Land rund 15.757 Tonnen ausgedienter Elektrogeräte – das entspricht etwa 7,3 Kilogramm pro Einwohner. Dennoch landen viele Geräte in Schubladen statt im Recycling: Im Schnitt lagern in jedem EU-Haushalt etwa fünf Kilogramm ungenutzte Elektronik.

Die anstehende Europäische Woche der Abfallvermeidung rückt das Thema Elektroschrott in Sachsen in den Mittelpunkt. Da Reparaturdienste heute leichter zugänglich sind und Recyclingmöglichkeiten flächendeckend angeboten werden, hoffen die Verantwortlichen, dass mehr Menschen ihre alten Geräte wiederverwenden oder fachgerecht entsorgen. Die Diskussionen am 27. November könnten zudem die Weichen für künftige Regelungen in Sachsen stellen – etwa mögliche Steuern auf Einwegprodukte.