Sachsen sichert Trinkwasser mit 6,7 Millionen Euro für Krisen und Dürren
Lea Krause6,7 Millionen Euro für sichere Wasserversorgung in Sachsen - Sachsen sichert Trinkwasser mit 6,7 Millionen Euro für Krisen und Dürren
Landesdirektion Sachsen investiert 6,7 Millionen Euro in Trinkwassersicherheit
Die Landesdirektion Sachsen (LDS) hat in den vergangenen fünf Jahren 6,7 Millionen Euro an Bundesmitteln in den Schutz der Wasserversorgung der Region investiert. Das Geld floss in die Modernisierung der Infrastruktur, die Sanierung veralteter Förderanlagen sowie in die Vorbereitung auf Notfälle.
Ein großer Teil der Mittel wurde für die Instandsetzung und Modernisierung alter Rohwasserentnahmestellen verwendet. Diese Anlagen sind entscheidend, um die Versorgung auch bei anhaltenden Dürreperioden oder unerwarteten Störungen aufrechtzuerhalten. Zudem wurden an zentralen Wassereinrichtungen Notstromaggregate installiert, um den Betrieb bei einem Stromausfall zu sichern.
Für den Krisenfall stehen nun Wassertankwagen bereit, um schnell Versorgungsengpässe auszugleichen. Wie LDS-Präsident Béla Bélafi betont, sei ein zuverlässiges Wassersystem lebenswichtig – im Ernstfall sogar eine Frage von Leben und Tod. Die Maßnahmen basieren auf dem Wassersicherstellungsgesetz, das sicherstellt, dass Gemeinden und Unternehmen unabhängig von äußeren Umständen mit Wasser versorgt werden.
Ein zentraler Aspekt der Planung war der Umweltschutz. Die LDS hat es sich zur Priorität gemacht, Gewässer und natürliche Lebensräume zu schützen, während gleichzeitig die Wasserinfrastruktur der Region gestärkt wird.
Die 6,7-Millionen-Investition umfasst Modernisierungen, Notfallausrüstung und ökologische Schutzmaßnahmen. Ziel ist es, Engpässe zu vermeiden und die Wasserversorgung für die Bevölkerung und Wirtschaft Sachsens langfristig zu sichern. Die Landesdirektion bleibt weiterhin auf mögliche Krisen fokussiert und arbeitet an der Stärkung der Resilienz der Region.






