14 March 2026, 14:10

Schleswig-Holstein fördert klimafreundliche Heizungen mit neuen Zuschüssen

Ein Kreisdiagramm, das den globalen erneuerbaren Energieverbrauch im Jahr 2008 zeigt, unterteilt in Abschnitte für fossile Brennstoffe, Kernenergie, Wasserkraft, Warmwasser, Heizung, Biomasse, Solarenergie, Geothermie und Biokraftstoffe, mit begleitendem Text.

Förderung für den Wärmetransition in Stadtteilen ohne Fernwärme - Schleswig-Holstein fördert klimafreundliche Heizungen mit neuen Zuschüssen

Schleswig-Holstein hat neue Fördermittel angekündigt, um Haushalten den Umstieg von fossilen Heizsystemen zu erleichtern. Das Land will damit vor allem Gebiete unterstützen, die keinen Anschluss an Fernwärmenetze haben. Nach Angaben der Behörden soll die Umstellung die Emissionen senken und langfristig die Energiekosten verringern.

Das Programm sieht finanzielle Hilfen für Beratungsleistungen und praktische Maßnahmen vor. Es richtet sich an Kommunen, lokale Versorgungsunternehmen und andere öffentliche Einrichtungen. Diese können Zuschüsse für die Installation umweltfreundlicherer Heizsysteme beantragen.

Umweltminister Tobias Goldschmidt betonte die Notwendigkeit klimafreundlicher Alternativen. Er argumentierte, dass die Modernisierung der Heizinfrastruktur nicht nur die Umwelt schütze, sondern auf Dauer auch Kosten spare. Das Land hat sich das Ziel gesetzt, bis 2040 klimaneutral zu werden.

Obwohl noch keine genauen Zahlen zu den förderberechtigten Haushalten vorliegen, konzentriert sich die Initiative auf Stadtteile ohne Fernwärmeversorgung. Die Förderung ist Teil einer umfassenden Strategie, um Öl- und Gasheizungen in Wohngebäuden schrittweise abzuschaffen.

Das Förderprogramm eröffnet Städten und Gemeinden Unterstützung beim Übergang zu nachhaltiger Energie. Die Behörden werden Anträge von Kommunalverwaltungen und Versorgern prüfen. Erfolgreiche Projekte sollen dazu beitragen, das Klimaziel Schleswig-Holsteins für 2040 zu erreichen.

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