18 June 2026, 14:04

Star Park Halle wächst: 230 Hektar Industriegebiet wird bis 2028 modernisiert

Grundsteinlegung für umfassende Modernisierung im Sternenpark: 25 Millionen Euro für leistungsstarke Energie- und Transportnetze

Star Park Halle wächst: 230 Hektar Industriegebiet wird bis 2028 modernisiert

Die Weiterentwicklung des Industriegebiets Star Park Halle hat offiziell begonnen. Das Projekt markiert einen entscheidenden Schritt zur Stärkung des wirtschaftlichen Wachstums in der Region. Der Star Park Halle umfasst rund 230 Hektar und zählt zu den bedeutendsten Industriestandorten in Mitteldeutschland – alle Grundstücke sind bereits verkauft oder reserviert.

Im Mittelpunkt der Erweiterung stehen die Verbesserung der Infrastruktur und die Optimierung der Anbindungen. Eine neue Ringstraße soll den internen Verkehrsfluss erleichtern, während Versorgungsnetze für Strom, Gas, IT, Trinkwasser und Abwasser modernisiert werden, um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden. Zudem entstehen neue Fuß- und Radwege, ergänzt durch begrünte Flächen zur Aufwertung des Arbeitsumfelds.

Besonders im nördlichen Bereich des Industriegebiets werden die Schienenverbindungen deutlich ausgebaut. Die Anbindung an das Schienennetz in Peißen wird durch neue Weichenverbindungen verbessert, die einen zweigleisigen Betrieb und eine direkte Verbindung zum Rangierbahnhof in Halle ermöglichen. Mechanische Stellwerke werden durch elektronische Systeme ersetzt. Die Leistung des Umspannwerks in Reideburg soll bis Ende 2028 auf 84 Megawatt erhöht werden, um den steigenden Strombedarf zu decken.

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Die Kaufland-Tochter Bonback, eine Industriebäckerei, plant Investitionen in Höhe von rund 300 Millionen Euro für den Ausbau ihrer Produktionsanlagen vor Ort. Dies wird die Attraktivität des Standorts für weitere Unternehmen zusätzlich stärken.

Die Gesamtkosten für das Infrastrukturprojekt belaufen sich auf etwa 25 Millionen Euro. Bereits 21,6 Millionen Euro an Fördermitteln sind bewilligt – ein Zeichen für die regionale Bedeutung des Vorhabens. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts nachhaltig zu steigern, bessere Rahmenbedingungen für Unternehmenswachstum zu schaffen und zukünftige Investitionen anzuziehen. Die Fertigstellung ist bis Ende 2028 geplant.

Quelle