Stephan Haselberger verlässt den Tagesspiegel nach fast 20 Jahren
Stephan Haselberger verlässt zum Jahresende sein Amt als stellvertretender Chefredakteur des Tagesspiegel. Sein Abschied erfolgt auf eigenen Wunsch und markiert das Ende von fast zwei Jahrzehnten Tätigkeit bei der Zeitung. Die Entscheidung wurde in vollkommener Übereinstimmung mit der Verlagsführung getroffen.
Der Tagesspiegel bestätigte, dass Haselbergers Ausscheiden das Ende einer langen und prägenden Karriere bei der Zeitung bedeutet. Er begann seine Laufbahn als Korrespondent, stieg später zum Leiter des Hauptstadtbüros auf und ist seit 2021 einer von drei stellvertretenden Chefredakteuren – neben Laura Himmelreich, Anke Myrrhe und Sidney Gennies.
Chefredakteur Christian Tretbar hob Haselbergers scharfen redaktionellen Blick und sein politisches Gespür hervor. Unter seiner Führung erweiterte die Zeitung ihre Reichweite über Berlin hinaus und prägte die Debatten zu zentralen landesweiten Themen. Haselberger selbst dankte dem Team für Jahre der bereichernden Zusammenarbeit.
Der Tagesspiegel gehört zur DvH Medien GmbH, die im Besitz von Dieter von Holtzbrinck steht. Zur Mediengruppe zählen auch Die Zeit, das Handelsblatt und die WirtschaftsWoche.
Haselbergers Abschied hinterlässt eine spürbare Lücke in der Führungsetage der Zeitung. Seine fast 20-jährige Tätigkeit beim Tagesspiegel hat die redaktionelle Ausrichtung und den politischen Einfluss des Blattes gestärkt. Nun wird die Zeitung die Position neu besetzen, während sie ins neue Jahr startet.






