Tankstellenmitarbeiter stiehlt 1,477 Mio. Euro-Lottogewinn – und scheitert kläglich
Moritz HoffmannLotterie-Betrug: Tankwart verbirgt Kunden-Millionengewinn - Gewinn weg - Tankstellenmitarbeiter stiehlt 1,477 Mio. Euro-Lottogewinn – und scheitert kläglich
Ein Tankstellenmitarbeiter versuchte, den 1,477.777-Euro-Lottogewinn eines Kunden aus der Zusatzziehung "Spiel 77" zu stehlen. Nachdem er den Schein versteckt hatte, versuchte er später, den Gewinn selbst einzulösen – doch die Behörden deckten den Betrug auf.
Der Vorfall begann, als der Angestellte den Gewinnschein heimlich einbehielt, statt den rechtmäßigen Besitzer zu informieren. Monate später erschien er in der Lottozentrale in München, um das Geld abzuholen. Doch Ungereimtheiten in seiner Schilderung weckten Misstrauen, und die Lottobeamten verweigerten die Auszahlung.
Es folgte eine Ermittlung, die zu einer Verurteilung wegen Betrugs führte. Das Gericht verhängte eine 15-monatige Haftstrafe auf Bewährung und erteilte dem Mann ein lebenslanges Spielverbot in der Filiale, in der der Schein abgegeben worden war. Trotz des Urteils blieb der eigentliche Gewinner unbekannt – der Gewinn gilt damit als verloren.
Am 19. Dezember 2025 erstattete eine Versicherung die gestohlenen Gewinnsummen, indem sie den Betrag an Gütersloh Marketing, den Lottobetreiber, auszahlte. Weitere Details zur Reaktion des ursprünglichen Gewinners oder mögliche rechtliche Schritte von dessen Seite wurden nicht bekannt.
Der Betrugsfall endete mit der Bewährungsstrafe für den Angestellten und einem dauerhaften Hausverbot für die Lottofiliale. Die Versicherungsleistung deckte den finanziellen Verlust ab, doch der rechtmäßige Gewinner der 1,477.777 Euro wurde nie ermittelt. Das Geld bleibt bis heute unbeansprucht.






