Tate McRaes goldener Met-Gala-Auftritt: Ein Kleid wie eine lebendige Statue
Jonas SchulteTate McRaes goldener Met-Gala-Auftritt: Ein Kleid wie eine lebendige Statue
Tate McRae gab ihr Debüt beim Met Gala in einem atemberaubenden goldenen Abendkleid, entworfen von Ludovic de Saint Sernin. Das Kleid verwandelte sie in eine lebendige Statue – inspiriert von den vergoldeten Figuren auf dem Prunkboot La Réale von Ludwig XIV. McRae beschrieb das Erlebnis als einen „Ich-kann-es-nicht-fassen“-Moment.
Das Design des Kleides konzentrierte sich auf ein strukturiertes Maille-bloquée-Korsett mit Fischbein-Einlagen, das ihm eine skulpturale Form verlieh. Darüber wurde zartes französisches Goldspitzengewebe verarbeitet, das auf traditionellen Leavers-Webstühlen in Calais-Caudry gewebt wurde und dem Kleid eine filigrane Textur verlieh. McRaes Lieblingsdetail waren jedoch die handaufgebrachten goldenen Federn am BH-Teil, die bei jeder Bewegung schimmerten und das Licht in wechselnden Mustern reflektierten.
Die Idee hinter dem Kleid spiegelte den Prunk von La Réale wider, einem Schiff, das während der Herrschaft des Sonnenkönigs mit vergoldeten Statuen verziert war. McRae gestand, dass sie sich in dem Kleid mächtig und selbstbewusst fühlte. Es war ihre erste Zusammenarbeit mit Saint Sernin, einem Designer, der für mutige, figurbetonte Silhouetten bekannt ist.
Die Kombination aus Spitzen, Federn und Korsett erzeugte eine beeindruckende visuelle Wirkung. McRaes Auftritt beim Met Gala zeigte sowohl ihren persönlichen Stil als auch das handwerkliche Können des Designers. Das Kleid wird zweifellos als einer der auffälligsten Looks des Abends in Erinnerung bleiben.






